Kubanische Diaspora in Argentinien fordert von Milei die Ausweisung des diplomatischen Personals des Castro-Regimes

Kubaner in Argentinien fordern die Ausweisung von Diplomaten des RegimesFoto © Facebook/Luis Alberto Mariño Fernández

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Mitglieder der Organisation Cubanos en Argentina por la Libertad (CAL) haben Präsident Javier Milei um die Ausweisung des in diesem Land akkreditierten kubanischen Diplomatischen Corps gebeten, in einer Aktion, die darauf abzielt, die argentinische Regierung dazu zu bewegen, eine entschiedenere Haltung gegenüber dem Regime in Havanna einzunehmen.

Die Petition wurde am Donnerstag im Casa Rosada übergeben, wo Vertreter der Gruppe das Dokument über die Eingangsstelle formalisierten, wie Ariel Cabrera berichtete.

Im Text wird beantragt, den kubanischen Botschafter und das restliche diplomatische Personal zur unerwünschten Person zu erklären.

Laut den Fördern der Initiative entspricht die Anfrage der Notwendigkeit von Kohärenz mit den Werten von Freiheit und Menschenrechten, die die derzeitige argentinische Verwaltung vertritt, sowie den Bedenken hinsichtlich der Rolle der kubanischen Vertretung im Land.

Der Aktivist Luis Alberto Mariño Fernández bestätigte in sozialen Netzwerken die Übergabe des Briefes und förderte eine Kampagne zur Sammlung von Unterschriften zur Unterstützung der Petition.

Der auf der Plattform Change.org verbreitete Bericht argumentiert, dass die kubanische diplomatische Vertretung in Buenos Aires aufgehört habe, ausschließlich diplomatische Funktionen zu erfüllen, um sich in politische Einflussnahme einzumischen, und weist auf angebliche Verbindungen zu Destabilisierungsprozessen und Geheimdienstnetzwerken hin.

Ebenfalls weisen die Unterzeichner auf historische Hintergründe hin, die die Unterstützung des kubanischen Regimes für bewaffnete Bewegungen in Argentinien betreffen, sowie auf angebliche feindliche Handlungen gegen die kubanische Gemeinschaft im Land, einschließlich Einschüchterungen während von Demonstrationen.

Die Petition weist auch auf die Notwendigkeit hin, die Aktivitäten des kubanischen Diplomatenpersonals zu überprüfen, und fordert die Schließung der Vertretung, da sie als Bedrohung für die demokratische Ordnung und die nationale Souveränität angesehen wird.

Der Antrag liegt nun in den Händen der argentinischen Exekutive, die die Anfrage im Rahmen ihrer Befugnisse und der internationalen Normen, die die diplomatischen Beziehungen regeln, bewerten muss.

Die Bitte des kubanischen Exils an Präsident Milei erfolgt nach zwei wichtigen Ereignissen.

Por einerseits, kündigte die Regierung von Costa Rica die Schließung ihrer Botschaft in Havanna an und forderte das kubanische Regime auf, sein diplomatisches Personal aus San José abzuziehen, eine Entscheidung, die eine klare politische Stellungnahme zur Situation auf der Insel markiert.

Währenddessen hat die Regierung von Ecuador den kubanischen Botschafter in Quito und das gesamte diplomatische, konsularische und administrative Personal der Mission zur persona non grata erklärt.

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