Der Außenminister der Vereinigten Staaten, Marco Rubio, versicherte an diesem Freitag, dass er "keine Neuigkeiten" über Kuba zu verkünden habe, wiederholte jedoch, dass die Situation auf der Insel kritisch sei und machte direkt die kommunistische Regierung dafür verantwortlich.
Durante eines Austausches mit Journalisten im Weißen Haus, kurz bevor er zusammen mit Präsident Donald Trump nach Florida reiste, antwortete Rubio auf eine Frage zu möglichen Maßnahmen Washingtons und machte deutlich, dass es keine unmittelbaren Ankündigungen gibt, bestand jedoch auf seiner Einschätzung des Landes.
„Kuba ist ein Desaster, und das liegt an seiner kommunistischen Regierung, es funktioniert nicht. Das passiert seit 67 Jahren. Sie sind ein Desaster, schlimmer als je zuvor“, behauptete der Amtsinhaber.
Der Chef der amerikanischen Diplomatie vermied es,具体措置 oder Änderungen in der Politik gegenüber der Insel zu präzisieren, betonte jedoch, dass die aktuelle Krise seiner Meinung nach auf ein strukturelles Problem zurückzuführen ist, das sich über Jahrzehnte angehäuft hat.
Rubio hatte ähnliche Einschätzungen nur wenige Stunden zuvor in einem Interview mit dem Sender Fox News geäußert, wo er bekräftigte, dass das politische System Kubas die Hauptverantwortung für den wirtschaftlichen und sozialen Verfall trägt.
Seine Aussagen erfolgen im Kontext von medialen Spannungen in den Vereinigten Staaten nach einem Bericht der The New York Times, der angebliche Bedingungen skizzierte, die Washington in den Kontakten mit Havanna aufgestellt hat, einschließlich der möglichen Absetzung des regierenden Miguel Díaz-Canel im Rahmen eines Verhandlungsprozesses.
Der selbst Rubio wies diese Informationen zurück und bezeichnete sie als „falsche Nachricht“, während der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, seine Position unterstützte und die Glaubwürdigkeit der zitierten Quellen in Frage stellte.
Die Kontroverse hat die Debatte über den tatsächlichen Umfang möglicher Verhandlungen mit dem kubanischen Regime neu entfacht, insbesondere darüber, ob dies strukturelle Veränderungen oder lediglich Anpassungen bei sichtbaren Machtfiguren mit sich brächte.
Parallel dazu verstärken Rubios Äußerungen eine Diskurslinie, die den wirtschaftlichen und sozialen Verfall der Insel dem politischen Modell zuschreibt, in einer Zeit, in der die interne Krise weiterhin durch Mangel, Stromausfälle und Verschlechterung der Lebensbedingungen geprägt ist.
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