Die Angst vor einem neuen kubanischen Exodus wächst, und die USA verschärfen ihre Warnungen

Schiffe der US-Küstenwache patrouillieren in der Floridastraße.Foto © Facebook/U.S. Coast Guard Southeast

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Die Angst vor einem neuen massiven Exodus aus Kuba hat an Stärke gewonnen nach dem Grußwort, das kürzlich die US-Küstenwache veröffentlicht hat.

En X hat die Behörde geschrieben, dass das illegale Betreten kubanischer Gewässer und der anschließende Versuch, amerikanisches Territorium zu erreichen, nicht nur illegal ist, sondern auch mit Festnahme und Rückführung enden wird.

„Personen, die versuchen, illegal auf dem Seeweg in die Vereinigten Staaten zu gelangen, werden aufgehalten und in ihr Herkunftsland oder an den Ort ihrer Abreise zurückgeschickt“, erklärte die Institution.

Die Warnung kommt zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt für die Kubaner, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Insel. Die wachsenden sozialen, politischen und wirtschaftlichen Spannungen haben die Gespräche und die Angst über die Möglichkeit einer weiteren Migrationskrise, wie sie in vergangenen Jahrzehnten erlebt wurden, neu entfacht.

De acordo com NBC Miami

Die Antwort von General Francis L. Donovan, dem Leiter des Southern Command, bestätigt, dass wird. Er betonte, dass es einen Befehl gibt, das Ministerium für Innere Sicherheit im Falle einer massiven Migration zu unterstützen, was einschließlich Operationen auf der Marinebasis Guantánamo zur Bearbeitung der Migranten umfassen würde.

NBC Miami erinnert daran, dass solche Aussagen stark im kollektiven Gedächtnis der Kubaner nachhallen. Seit 1959 hat die Insel mehrere Migrationswellen erlebt, die ganze Generationen geprägt haben: Camarioca, Mariel, die Krise der Balseros.

Heute, wird die 2022 gestartete Emigration bereits als die größte in der jüngeren Geschichte angesehen, mit Hunderttausenden von Kubanern, die das Land verlassen.

Dennoch sind sich nicht alle einig, dass ein neuer Exodus über das Meer unmittelbar bevorsteht. Einige Stimmen aus dem Exil sind der Meinung, dass diese Warnungen mehr auf politische Spannungen als auf eine tatsächliche Möglichkeit einer massenhaften Ausreise von der Insel zurückzuführen sind.

En paralelo fügt ein weiteres Element dem Szenario Spannung hinzu: ein kürzlich vom kubanischen Regierung gemeldeter Vorfall, bei dem bewaffnete Männer angeblich von See aus Florida gekommen sein sollen und das Feuer auf Truppen an der Nordküste eröffnet haben. Obwohl der Fall nicht aufgeklärt wurde, trägt er dazu bei, das Alarmniveau auf beiden Seiten der Straße zu erhöhen.

In der Zwischenzeit steht für tausende Kubaner, die mit Stromausfällen, Mangel und fehlenden Chancen konfrontiert sind, erneut die gleiche Frage im Raum, die die jüngere Geschichte des Landes geprägt hat: bleiben oder versuchen zu gehen, trotz aller Risiken.

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