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Der jüngste Ankündigung der kubanischen Regierung, dass die im Ausland lebenden Kubaner investieren und Geschäfte auf der Insel besitzen dürfen, hat innerhalb der Diaspora Erwartungen geweckt.
Sin embargo, rechtliche Experten und Analysten warnen, dass diese angebliche wirtschaftliche Öffnung in der Praxis an echten Garantien mangelt und zu einem erheblichen Risiko für diejenigen werden könnte, die ihr Kapital im Land investieren möchten.
Der Minister für Außenhandel, Oscar Pérez-Oliva Fraga, erklärte, dass Kuba bereit wäre, Investitionen von im Ausland lebenden Kubanern zu akzeptieren, sogar in strategischen Sektoren wie der maroden nationalen Infrastruktur. Die Erklärung wurde als ein Signal für wirtschaftliche Flexibilisierung inmitten der tiefen Krise, die die Insel durchlebt, präsentiert.
Dennoch bestehen hinter der Ankündigung dieselben strukturellen Probleme, die historisch gesehen die Investitionen behindert haben: ein Rechtssystem ohne Unabhängigkeit, eine langsame und intransparente Staatsbürokratie und ein rechtlicher Rahmen, der willkürlich geändert werden kann.
Einer der Hauptschwierigkeiten ist das Fehlen eines echten Rechtsstaates. Befragte Juristen des Miami Herald wiesen darauf hin, dass es in Kuba keine unabhängigen Gerichte gibt, die im Falle von Konflikten die Investoren schützen könnten.
Die gerichtlichen Entscheidungen folgen den Vorgaben des Staates, was sowohl einheimische als auch ausländische Unternehmer in eine extrem verletzliche Position bringt.
A esto se suma un elemento especialmente sensible: die Beschlagnahme von Eigentum, die weiterhin im kubanischen Rechtsrahmen vorgesehen ist.
Historisch als Werkzeug zur politischen und wirtschaftlichen Kontrolle genutzt, ermöglicht diese Figur dem Staat, Unternehmen unter verschiedenen Rechtfertigungen zu enteignen, was Misstrauen bei potenziellen Investoren hervorruft, insbesondere in Miami, wo Nachkommen von Familien leben, die nach der Revolution ihr Eigentum verloren haben.
Die Hintergründe untermauern diese Bedenken. In den letzten Jahren wurden mehrere Unternehmer auf der Insel strafrechtlich verfolgt, inhaftiert oder ihrer Geschäfte beraubt.
Fälle wie der des kanadischen Unternehmers Cy Tokmakjian, oder jüngst der des kubanisch-amerikanischen Frank Cuspinera Medina — der aus dem Gefängnis heraus die Konstruktion von Anschuldigungen zur Rechtfertigung der Enteignung seines Unternehmens anprangerte — zeigen die realen Risiken auf, im Land tätig zu sein.
Además, die Vorschriften, die angeblich den Kubanern im Ausland erlauben würden, in die Insel zu investieren, sind nicht einmal vollständig in Kraft.
Experten weisen darauf hin, dass das von den Behörden erwähnte Einwanderungsgesetz, das die Figur von Investoren aus dem Ausland umfassen würde, offiziell nicht im Amtsblatt veröffentlicht wurde, weshalb es nicht in Kraft ist, was seine effektive Anwendung behindert.
Tampoco gibt es Klarheit über die Voraussetzungen für den Zugang zur Kategorie „ansässiger Investor“, was die Unsicherheit erhöht.
Die staatliche Kontrolle über Schlüsselsektoren der Wirtschaft schafft zusätzliche Barrieren. In Kuba gehören alle Banken dem Staat, was die Bewegung von Kapitalen einschränkt.
Tatsächlich haben seit Ende 2025 zahlreiche ausländische Unternehmen Schwierigkeiten gemeldet, Gelder aus dem Land zu transferieren.
Die Situation ist in Bereichen wie der Landwirtschaft oder der Immobilienentwicklung noch komplexer. Der Staat besitzt etwa 80 % der Ackerflächen, und private Grundstückseigentümer haben äußerst eingeschränkte Rechte.
Selbst in städtischen Gebieten bleibt das Grundstück im Staatsbesitz, was langfristige Investitionsprojekte erschwert.
Aus politischer Sicht gibt es ebenfalls keine Anzeichen für einen strukturellen Wandel. Der Außenminister der Vereinigten Staaten, Marco Rubio, äußerte kürzlich, dass die von Havanna angekündigten Maßnahmen unzureichend sind, um die Wirtschaftskrise des Landes zu lösen.
Zudem bleiben die US-Sanktionen in Kraft und erfordern spezifische Genehmigungen für jede Art von Investitionen, was eine weitere Ebene der Komplexität hinzufügt.
In diesem Kontext wird die scheinbare Öffnung des Regimes mehr als ein Versuch wahrgenommen, Devisen zu gewinnen als als eine echte Reform des Wirtschaftsmodells.
Ohne rechtliche Garantien, ohne institutionelle Transparenz und mit einer Historie der Willkür bleibt die Investition in Kuba für viele eine riskante Wette.
Solange keine tiefgreifenden Veränderungen im politischen und rechtlichen System stattfinden, sind sich die Experten einig in einem klaren Fazit: Abgesehen von den offiziellen Ankündigungen bleiben die tatsächlichen Bedingungen für Investitionen auf der Insel weiterhin äußerst prekär.
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