Der kubanoamerikanische Unternehmer Iván Herrera hat erneut eine direkte und politisch aufgeladene Botschaft veröffentlicht, die sich intensiv unter dem Exil und innerhalb der Insel verbreitet: „Ich habe gute Nachrichten für euch. Bald werdet ihr frei sein.“
Die Aussagen wurden in einem Video gemacht, das vom Flughafen Washington D.C. aus aufgenommen wurde, bevor er nach Miami zurückkehrte, und von dem kubanischen Oppositionspolitiker José Daniel Ferrer geteilt wurde. In dem Material bestätigte Herrera, dass sein Besuch in der US-Hauptstadt das Ziel hatte, den Behörden des Landes die Realität der Kubaner zu präsentieren.
„Wir erfüllen die Mission, ihm die Grausamkeit der Diktatur zu zeigen, das Leid der Mütter, die ihre Söhne im Gefängnis haben, die Realität, die die Kubaner heute leben“, bestätigte er.
Der Unternehmer, Gründer von Univista Insurance,
In seiner Botschaft kritisierte Herrera auch scharf, was er als eine „falsche Erzählung“ über die Unterstützung Kubas durch ausländische Akteure bezeichnete, die er beschuldigte, von den knappen Ressourcen des Landes zu profitieren, ohne echte Lösungen für das Volk anzubieten.
„Lasst euch nicht täuschen“, insistierte er und richtete einen direkten Appell an die Kubanerinnen und Kubaner sowohl innerhalb als auch außerhalb der Insel.
Der Ton des Videos wurde intensiver, als er sich an den Herrscher Miguel Díaz-Canel wandte, den er beschuldigte, das Bild des Landes zu manipulieren und Menschen sichtbare zu machen, die laut ihm nicht die Interessen des kubanischen Volkes vertreten.
Jenseits der Kritiken ist es die Botschaft am Ende, die den größten Eindruck hinterlassen hat, voller Hoffnung und Konfrontation: „Bald werden wir den Boden Kubas betreten und eine freie Kuba sehen, mit einem echten Präsidenten.“
Es ist nicht das erste Mal, dass Herrera eine direkte Position einnimmt. Einige Tage zuvor hatte er erklärt, dass kein Unternehmer aus dem Exil in die Insel investieren wird, solange es keine Freiheit gibt, und bezeichnete jeden Versuch des Regimes, Kapital ohne echte politische Veränderungen anzuziehen, als „absurd und unmoralisch“.
Seine Rede verbindet sich mit einem Teil des Exils, der darauf besteht, dass die Lösung der kubanischen Krise unweigerlich eine tiefgreifende politische Transformation erfordert. In der Zwischenzeit, auf der Insel, wo Mangel, Migration und Unsicherheit das tägliche Leben prägen, erzeugen Botschaften wie diese sowohl Erwartungen als auch Skepsis.
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