Manchan valla mit dem Gesicht des Diktators Fidel Castro in Yara



Manchan valla mit dem Gesicht des Diktators Fidel Castro in YaraFoto © X / José Daniel Ferrer

Eine Propagandatafel mit dem Antlitz des Diktators Fidel Castro, die in Yara, Gemeinde der Provinz Granma, aufgestellt ist, wurde bei einem Akt des symbolischen Widerstands beschmiert wie vom Oppositionspolitiker José Daniel Ferrer auf seinem X-Konto dokumentiert.

El acto forma parte de la Kampagne "Bemale dein Graffiti, beschmutze ein kommunistisches Plakat", eine Initiative, die an verschiedenen Orten der Insel an Dynamik gewonnen hat, um den populären Widerstand gegen das Regime auszudrücken. Es ist nicht das erste Mal, dass Symbole der kubanischen Macht auf diese Weise verändert werden: eine Riesenabbild von Díaz-Canel in Santiago de Cuba wurde über Nacht mit schwarzer Farbe überschüttet in einem ähnlichen Vorfall, der ebenfalls große Resonanz erzeugte.

gemäß aktuellen Berichten beschränken sich die Eingriffe nicht auf einen einzigen Führer des Regimes. Die offiziellen Banner und Plakate mit Bildern von Fidel Castro, Raúl Castro und Miguel Díaz-Canel sind in mehreren Provinzen des östlichen Kuba beschmiert oder beschädigt aufgetaucht, was auf eine wachsende Koordination unter den Oppositionellen hindeutet.

Diese Art von Protest hat dokumentierte Vorgänger. Im 2020 malte eine Gruppe von Aktivisten ein Mural von Fidel Castro und eine Büste von José Martí rot in einer Aktion, die ebenfalls aufgezeichnet und in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Kürzlich erschienen Plakate gegen Castro in San Antonio de los Baños mit Botschaften wie "Abajo Fidel", was darauf hinweist, dass die Unzufriedenheit über den Osten des Landes hinausgeht.

Die Symbolik des Ortes ist nicht unerheblich: Yara ist die Gemeinde, in der das Grito de Yara vom 10. Oktober 1868, als Carlos Manuel de Céspedes den Beginn des ersten kubanischen Unabhängigkeitskrieges einleitete. Dass ein Plakat des Regimes gerade in dieser Gemeinde beschmutzt wurde, verleiht der Geste eine historische und politische Dimension.

Der Verfall des offiziellen Images des Regimes beschränkt sich nicht auf die Wände. In einem weiteren dokumentierten Fall endete ein Propagandaplakat mit dem Bild des Diktators im Müll, was als ein weiterer Akt des Bürgerprotests interpretiert wurde.

Der Kontext, in dem diese Aktionen stattfinden, ist von zunehmender Spannung geprägt. In den letzten Wochen wurde ein Sitz des Kommunistischen Parteis in Kuba in Brand gesteckt während populärer Proteste, während die Behörden mit Repression reagierten: Es wurden mindestens 35 repressive Maßnahmen und 15 Festnahmen, darunter zwei Minderjährige, verzeichnet.

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