Der Rapper Tekashi 6ix9ine verließ am Mittwoch das Metropolitan Detention Center in Brooklyn mit einem Souvenir, das sich niemand ausdenken könnte: einer von Nicolás Maduro, dem ehemaligen venezolanischen Diktator, der denselben Strafvollzug teilt, signierten Bob Esponja-Figur.
"Ah, übrigens, schaut mal... Maduro hat es unterschrieben, 2. April, Venezuela für immer", erklärte der Rapper vor den Kameras beim Verlassen des Raumes und zeigte das markante Plüschtier.
Das Video der Befreiung verbreitete sich sofort viral in den sozialen Medien und löste alle möglichen Reaktionen unter seinen Anhängern und der öffentlichen Meinung aus.
Die gleichzeitige Anwesenheit beider Charaktere im selben Gefängnis, verwandelte das Gefängnis in Brooklyn in das mediatischste Gefängnis der letzten Zeit. Tekashi 6ix9ine war nach seiner Festnahme wegen des Besitzes von Ecstasy und Kokain, Waffenbesitz und weiteren Anklagen in die Einrichtung eingewiesen worden.
Maduro hingegen wurde im vergangenen Januar von US-Spezialeinheiten gefangen genommen und nach New York gebracht, um sich dort wegen bundesstaatlicher Anklagen zu verantworten. Der ehemalige venezolanische Präsident plädierte bei seinem ersten gerichtlichen Auftritt auf nicht schuldig vor einem Bundesgericht der Stadt.
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