"Kuba ist eine große Gelegenheit für Investitionen", sagt ein puerto-ricanischer Anwalt



Waren in einer Mipyme entladenFoto © CiberCuba

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Der puerto-ricanische Anwalt Enrique Prieto, spezialisiert auf Investmentfonds und wohnhaft in Florida, erklärte am Samstag, dass Kuba eine große Gelegenheit für Investoren darstellt, und enthüllte, dass er bereits mit Gruppen von nordamerikanischem, exiliertem kubanischem und puerto-ricanischem Kapital zusammenarbeitet, die auf den richtigen Zeitpunkt warten, um in die Insel einzutreten.

Prieto —Cousin der Gouverneurin von Puerto Rico, Jenniffer González Colón— wurde interviewt von dem Analysten Albert Fonse, der den Ersten als einen Kenner Kubas mit Erfahrung im Umgang mit Investitionsfonds beschrieb.

„Ich arbeite mit mehreren Gruppen amerikanischer Investoren, auch mit kubanischen Investoren, die im Exil sind, und Investoren aus Puerto Rico, die ein Auge auf Kuba werfen und bereit sind, in Kuba zu investieren und Kuba zu entwickeln“, erklärte der Anwalt.

Dennoch steht diese optimistische Sichtweise im Kontrast zu der Haltung anderer Akteure aus der Wirtschaft und der Politik.

Desde Miami haben Stimmen des Exils gewarnt, dass kein einziger Cent an Investitionen fließen wird, solange das kubanische Regime den Investoren keine realen Garantien bietet.

Der US-Außenminister Marco Rubio hat sich eindeutig geäußert und Kuba als ein kommunistisches Land, das von inkompetenten Kommunisten regiert wird, bezeichnet und jegliche wirtschaftliche Verbesserung unter dem derzeitigen System ausgeschlossen.

In der gleichen Linie hat Rubio betont, dass die kubanische Wirtschaft sich nicht ändern kann, es sei denn, das politische System, das sie regiert, ändert sich, und hat damit jede echte Öffnung für ausländisches Kapital in Frage gestellt.

Die internationalen Indizes unterstützen diesen Skeptizismus: Kuba ist als die am wenigsten freie Wirtschaft Amerikas und die zweitwenigsten freie der Welt eingestuft, was ein strukturelles Hindernis für jedes Investitionsprojekt darstellt.

Por ihrerseits hat das kubanische Regime eine begrenzte Öffnung für Investitionen von kubanischen Emigranten angekündigt, obwohl Analysten darauf hinweisen, dass die angebotenen Bedingungen weit von den Anforderungen der internationalen Märkte entfernt sind.

Unter den Hauptschwierigkeiten, die von Experten identifiziert wurden, ist die fehlende realistische rechtliche Garantien, unabhängige Schiedsrichter und Streitbeilegungsmechanismen, die das Vertrauen ausländischer Investoren stärken könnten.

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