Cubano gesteht, was ihn am meisten stört, wenn er in Kuba lebt



La HabanaFoto © Instagram Jonix Dose

Der kubanische Content Creator Jonix Dose veröffentlichte auf Instagram eine Reflexion, die die Stimmung von Millionen Kubanern zusammenfasst: was die Menschen wirklich bricht, ist nicht die Knappheit, die Stromausfälle oder die Warteschlangen, sondern das Wissen, dass sich daran so bald nichts ändern wird.

„Weißt du, was am meisten stört beim Leben in Kuba? Ja, die Knappheit stört, das Geld reicht nicht, die endlosen Warteschlangen sind ärgerlich und natürlich stören die Stromausfälle. All das zermürbt und zwar erheblich, aber was die Menschen wirklich zerbricht, ist, dass nichts davon vorübergehend ist“, sagt Jonix im Video.

Seine Reflexion zielt nicht auf die Probleme selbst ab, sondern auf ihren dauerhaften und undefinierten Charakter. „Es ist, sich zu wecken und darüber nachzudenken, was man heute lösen wird, anstatt darüber nachzudenken, was man morgen aufbauen wird. Es ist, zu arbeiten und nicht gesehen zu werden, es ist sich anzustrengen und am gleichen Ort zu bleiben“, beschreibt er.

Und fügt hinzu: "Es sieht so aus, als ob dein Leben darin besteht zu überleben, während deine Pläne auf Eis liegen. Und nach und nach frustriert das, das ermüdet, das belastet."

Es gibt eine Frage, die sein Video abschließt: "Wie lange noch? Denn das Problem ist nicht nur, so zu leben, sondern das Gefühl zu haben, dass es kein Ende gibt, wann das Leben in Kuba nicht mehr so sein wird."

Die Kommentare zum Video spiegeln dasselbe kollektive Gefühl wider, mit Ausdrücken wie "Cuba duele", "#soscuba" und "die fehlende Freiheit der Meinungsäußerung stört".

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