Familie verklagt Distributor von Energydrinks in den USA nach dem Tod ihrer 17-jährigen Tochter



Familie von Larissa RodríguezFoto © Captura YouTube/Telemundo

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Die Familie von Larissa Rodríguez, einer 17-jährigen Jugendlicher aus Weslaco, Texas, reichte am vergangenen Donnerstag eine Klage wegen unrechtmäßigen Todes gegen Glazer's Beer and Beverage ein, den Vertreiber des Energiedrinks Alani Nu, nach dem Tod der Teenagerin im Oktober 2025 aufgrund eines tödlichen Herzereignisses, berichtete Telemundo.

Larissa besuchte ihr letztes Jahr der Oberstufe in Weslaco, wo sie Cheerleaderin und Präsidentin des Schülervertretung war. Sie träumte davon, Rechtswissenschaften an der Universität von Texas zu studieren, und es fehlten nur noch zwei Monate, bis sie 18 Jahre alt wurde, als sie starb.

Der medizinische Gutachter des Landkreises Hidalgo stellte fest, dass die Todesursache eine durch übermäßigen Koffeingebrauch verursachte Kardiomyopathie war. Die Autopsie ergab, dass das Herz der jungen Frau vergrößert war und sie einen übermäßigen Koffeinspiegel in ihrem Körper hatte.

Der Anwalt der Familie, Benny Agosto Jr., erklärte, dass die forensischen Ergebnisse alle überrascht haben: "Die Klage erfolgt, weil wir festgestellt haben, dass er keine Herzprobleme hatte, und der Bericht des Gerichtsmediziners hat sie überrascht. Das Einzige, was gefunden wurde, war, dass das Herz vergrößert war, eine Kardiomegalie, was bedeutet, dass das Herz angeschwollen ist, sowie ein Übermaß an Koffein in seinem System."

Laut der KlageschriftAlani Nu und kaufte ein oder mehrere Dosen in einem H-E-B-Geschäft im Landkreis Hidalgo Tage vor ihrem Tod.

Die Getränk war in ihrem Freundeskreis so beliebt, dass ein Kollege eine Dose benutze, um sie zum Willkommensball einzuladen mit der Nachricht: "Ich hoffe, du hast die Energie, um mit mir zum Willkommensball zu gehen."

Jede Dose von Alani Nu mit 12 Unzen enthält 200 mg Koffein, das Doppelte der empfohlenen täglichen Höchstmenge von 100 mg für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, laut der Amerikanischen Akademie für Pädiatrie.

Laut ABC behauptet die Klage, dass die Produktetiketten nur in kleiner Schrift angaben, dass es nicht für Minderjährige empfohlen wird, ohne ein maximales tägliches Konsumlimit festzulegen und ohne vor den Auswirkungen der Kombination der enthaltenen Stimulanzien wie Koffein, Guarana und Ginseng zu warnen.

Die Mutter von Larissa drückte es klar aus: "Die Flasche sagt, es wird nicht empfohlen, aber sie sagt nicht, dass man es nicht trinken darf. Sie sagt Kinder. Meine Tochter ist 17 Jahre alt. Sie wird in zwei Monaten 18."

Die Klage wirft auch Glazer's vor, eine "wohlfühlorientierte" Marketingstrategie zu verfolgen, die übermäßigen Konsum unter Jugendlichen gefördert hat.

Ein von Telemundo befragter Arzt wies auf die Risiken dieser Getränke hin: "Viele dieser Inhaltsstoffe in Energy-Drinks entsprechen vier oder fünf Tassen Kaffee auf einmal, und wir trinken sie nicht auf einen Schlag."

Glazer's Beer and Beverage erklärte, dass sie den Tod der jungen Frau bedauerten, aber aufgrund des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme abgeben konnten.

Der Fall fällt in eine umfassendere Debatte über die Regulierung dieser Getränke in den Vereinigten Staaten, wo die Food and Drug Administration keine spezifischen Vorschriften hat, die die Koffeinwerte in Energy-Drinks begrenzen.

Die Besuche von Jugendlichen in der Notaufnahme wegen unerwünschter Wirkungen von Koffein haben sich im Land zwischen 2017 und 2023 verdoppelt, und die Anrufe bei Giftnotrufzentralen wegen Koffein bei Personen unter 20 Jahren stiegen im Jahr 2023 um mehr als 20%.

Es gibt ähnliche Präzedenzfälle: Im Jahr 2012 verklagte die Familie von Alex Morris, einem 19-jährigen Jungen aus Kalifornien, der täglich zwei Dosen Monster Energy konsumierte, nach seinem Tod durch Herzstillstand; und eine Familie aus Maryland tat dasselbe nach dem Tod ihrer 14-jährigen Tochter aus demselben Grund.

Die Mutter von Larissa hofft, dass die Klage als Warnung dient: "Wenn dies Familien helfen kann zu erkennen, dass dies tatsächlich ein Schaden ist, dann ist es bereits etwas Mächtiges. Meine Tochter hilft und ehrt die junge Frau, die davon träumte, Anwältin zu werden."

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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