Der Influencer Sandro Castro, Enkel von Fidel Castro, veröffentlichte ein neues Video mit dem Titel "Der Zirkus ist frisch", in dem er das Regime indirekt kritisiert, mit doppeldeutigen Botschaften und Anspielungen auf die Wasserknappheit, den Mangel an Benzin und die wirtschaftliche Stagnation in Kuba.
„Mama, mein Auto ist wie das Land, es kommt nicht voran“, sagte Sandro in klarer Anspielung auf die Kraftstoffkrise, die praktisch alle Sektoren der kubanischen Wirtschaft lahmlegt.
Das Video sammelte Dutzende von Kommentaren mit Feuer- und lachenden Emojis. Das Publikum versteht die versteckten Botschaften von Sandro eindeutig. Seine Position als Enkel von Fidel verschafft ihm einen Spielraum, den kein gewöhnlicher Bürger hat.
Am Ende seines Videos richtet er einen direkten Satz gegen die Regierung: „Nimm keinen Kampf auf, wir leben in einem Zirkus.“
Der Influencer selbst hat seine Methode eingegeben: "Ich mache eine subliminale, aber sehr subtile Kritik, weil ich die Regierung respektiere und innerhalb der Insel lebe", sagte er kürzlich.
El 31. März gab er ein Interview mit CNN aus seiner Wohnung in Havanna, in dem er erklärte, dass Díaz-Canel nicht gute Arbeit leistet und dass "er schon längst viele Dinge hätte tun müssen, die nicht gut gemacht wurden und uns heute schaden".
In demselben Interview erklärte er, dass die Mehrheit der Kubaner Kapitalismus will, keinen Kommunismus und definierte sich selbst mit den Worten "Revolutionär ja, Kommunist nein". Außerdem erkannte er an, dass "es einen realen Zusammenbruch" im Land gibt.
Am 6. April veröffentlichte er ein Reel im Zoologischen Garten von 26 in Havanna, in dem Tiere als politische Metaphern verwendet werden: das Kamel, das das kubanische Volk ohne Wasser und Ressourcen repräsentiert, und der Strauß, der auf General Guillermo García Frías und sein gescheitertes Viehzuchtprojekt anspielt.
Sandro enthüllte auch bei CNN, dass er zu einem Verhör von der Staatsicherheit zitiert wurde aufgrund seiner satirischen Videos, obwohl er mit einer Warnung freigelassen wurde, was im krassen Gegensatz zur Repression steht, der sich die normalen Kubaner gegenübersehen, wenn sie sich in sozialen Medien ausdrücken.
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