Ein US-Pressebericht weist darauf hin, dass Kuba seit Jahrzehnten Söldner exportiert



Fidel Castro und Mengistu Haile MariamFoto © martinoticias.com / Cortesía

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Ein Meinungsartikel, der in dem US-Medium The Hill veröffentlicht wurde, hat erneut die Rolle des kubanischen Regimes in internationalen Konflikten ins Visier genommen, indem er auf hinweist, was er als eine lange Geschichte des Versands von Guerillas und Söldnern in verschiedene Länder seit 1959 beschreibt.

Der Text, verfasst vom ehemaligen nicaraguanischen Botschafter Arturo McFields, behauptet, dass der jüngste Tod von 32 Kubanern in Venezuela —nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch amerikanische Streitkräfte am 3. Januar— kein Einzelfall ist, sondern Teil eines historischen Musters der Intervention, das aus Havanna seit über sechs Jahrzehnten gefördert wird.

Según der Analyse hat das Regime diese Maßnahmen aus drei Hauptzielen vorangetrieben: seinen politischen Einfluss auszuweiten, Macht in internationalen Szenarien zu konsolidieren und wirtschaftliche Vorteile zu erlangen.

En diesem Kontext erinnert der Autor daran, dass die Regierung von Fidel Castro 1959 bewaffnete Expeditionen nach Panama, Dominikanische Republik, Nicaragua und Haiti sendete, die alle mit gescheiterten Ergebnissen und hohen menschlichen Kosten endeten.

Nach diesen ersten Versuchen in Lateinamerika verlagerte sich die Strategie in den 1960er Jahren nach Afrika, wo Kuba eine größere Präsenz erreichte. Angola wird als einer der bedeutendsten Fälle angesehen, da die kubanische Intervention zur Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1975 beitrug, obwohl auch Tausende von kubanischen Toten zu beklagen waren.

Der Artikel hebt außerdem die Rolle von Ernesto Guevara bei der Förderung dieser Operationen hervor, indem er als Schlüsselfigur bei der Ausbreitung von insurgenten Bewegungen auf verschiedenen Kontinenten agierte. Er erwähnt jedoch auch wichtige Misserfolge, wie seinen Tod in Bolivien im Jahr 1967.

In Bezug auf Venezuela hebt der Text hervor, dass die bilateralen Beziehungen mit dem Amtsantritt von Hugo Chávez im Jahr 1999 gefestigt wurden.

Seitdem pflegten beide Länder eine enge Verbindung, in der Caracas Öl lieferte, während Havanna militärisches Personal, Geheimdienstberater und Gesundheitsfachkräfte entsandte.

Einige zitierte Schätzungen gehen davon aus, dass rotierend im venezolanischen Gebiet tätig waren.

Der Artikel weist auch auf einen Widerspruch in der kubanischen Gesetzgebung hin, die den Einsatz von Söldnern verbietet und harte Strafen vorsieht, im Gegensatz zu den beschriebenen Praktiken.

In seiner Schlussfolgerung behauptet der Autor, dass die jüngsten Ereignisse in Venezuela die Debatte über die Rolle des kubanischen Regimes als aktiven Akteur in internationalen Konflikten und seinen Einfluss in der Region neu entfachen.

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