Ministerium des Innern von Kuba beschlagnahmt Schnellboot aus den Bahamas, das an den Küsten von Camagüey gefunden wurde

Das MININT beschlagnahmte ein schnellboot aus den Bahamas, das im November 2025 auf Cayo Los Machos, Camagüey, im Bereich des Migrationskorridors nach Florida gefunden wurde.



Regierung beschlagnahmt bahamaisches Boot, das in Camagüey gefunden wurde (Mit KI generierte Illustration)Foto © CiberCuba/Sora

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Das Ministerium des Innern (MININT) von Kuba veröffentlichte in der offiziellen Zeitung Granma eine Mitteilung über die Beschlagnahme eines schnelltretenden Boots bahamaischer Staatsangehörigkeit, das an der Nordküste der Provinz Camagüey gefunden wurde.

Die gefundene Boot, genannt Bombay= 2 mit der Registriernummer NP-36460, wurde am 23. November 2025 in der Gegend bekannt als Cayo Los Machos, Gemeinde Esmeralda, ohne Besatzung und ohne identifizierten Eigentümer in der offiziellen Mitteilung aufgefunden.

Die Beschlagnahme wurde durch die Resolution Nr. 01/2026 des Leiters der Nationalen Abteilung für Hafenmeisterschaften formalisiert, datiert auf den 23. März 2026, das heißt, vier Monate nach der Entdeckung.

Laut der veröffentlichten technischen Beschreibung hat das Boot einen Rumpf aus glasfaserverstärktem Kunststoff in Weiß und Blau, eine Länge von 5,20 Metern, eine Breite von 2,10 Metern und einen Tiefgang von 0,47 Metern. Es war mit zwei Nickel-Staumuttern, zwei Nickel-Handläufen und einer Basis für eine Antenne ausgestattet.

Das kubanische Regime stützt die Beschlagnahme im Beschluss VIERTENS der Resolution Nr. 1/2015 des Innenministers, die die Verfahren für die Aneignung von Booten regelt, die in kubanischen Gewässern gefunden wurden.

Die Mitteilung besagt, dass «die Betroffenen durch die genannte Entscheidung schriftlich beim Leiter der Direktion der Grenztruppen Schadensersatz für die verletzten Rechte verlangen können, und zwar innerhalb von 20 Kalendertagen ab der Veröffentlichung in einer nationalen Tageszeitung».

Cayo Los Machos liegt an der Nordküste der Gemeinde Esmeralda, in der Umgebung der Buchten von Jigüey und La Gloria, im maritimen Korridor, der den Norden Kubas mit den Bahamas und dem Süden Floridas verbindet, einer Route, die häufig für unregelmäßige Migrationsüberquerungen genutzt wird.

Der Fund eines schnellen Bootes mit bahamaischer Flagge in diesem Gebiet, ohne Besatzung und ohne identifizierten Eigentümer, stimmt mit dem Muster von verlassenen Schiffen oder solchen überein, die für illegale Migration eingesetzt werden.

Diese Art von Beschlagnahmungen ist in Kuba häufig anzutreffen.

Im Mai 2025 übernahm das MININT ein US-registriertes Jet-Ski, das in Nuevitas, ebenfalls in Camagüey, gefunden wurde. Im Dezember 2024 wurde ein weiteres unbenanntes Fahrzeug in Estero Los Negros, im Landkreis Esmeralda, beschlagnahmt, in derselben Gegend, in der das bahamaische Boot auftauchte.

Ebenso beschlagnahmte das Regime im November 2024 eine motorisierte Segelyacht mit amerikanischer Staatsbürgerschaft, die im Landkreis Cárdenas, Provinz Matanzas, gefunden wurde, und wandte die gleiche Regelung von 2015 an.

In allen dokumentierten Fällen ist das Verfahren identisch: maritimer Fund, technische Identifizierung, Beschluss der Hafenbehörden, Veröffentlichung in staatlichen Medien und eine Frist von 20 Tagen, in der die Eigentümer ihre Ansprüche bei den Grenzschutztruppen des MININT geltend machen können, ein Mechanismus, der in der Praxis für ausländische Bürger, deren Eigentum in den Händen des kubanischen Staates bleibt, schwer zugänglich ist.

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