Die Influencerin aus Kuba, Lucy María González Machado, bekannt in den sozialen Medien als @thezhoufam, hat erneut die Aufmerksamkeit von Tausenden von Followern auf sich gezogen, nachdem sie ein virales Video veröffentlicht hat, in dem sie mit ihrem charakteristischen, lässigen Stil fünf Besonderheiten teilt, die sie aus dem Leben in der Schweiz beeindruckt haben. Der Clip, der mehr als 12.000 „Gefällt mir“-Angaben und Hunderte von Kommentaren auf TikTok gesammelt hat, regt sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken unter Kubanern und Lateinamerikanern, die in Europa leben, an.
„Kannst du dir vorstellen, nach Europa zu emigrieren und dann gibt es einen Stromausfall?“ beginnt Lucy zu sagen, überrascht von einem der Elemente, das sie am meisten beeindruckt hat: die elektrische Stabilität. In humorvollem Ton betont sie, dass „das Licht nicht ausgeht, man dir den Strom nicht abdreht“, etwas, das sie angesichts der Bedingungen in anderen Ländern, insbesondere in denen aus Lateinamerika, als vollkommen bemerkenswert empfindet.
Eine weitere interessante Tatsache ist die Existenz von Bunkern in Schweizer Wohngebäuden. „In den Eigentumswohnungen gibt es Bunker, etwas sehr Einfaches und Unkompliziertes“, kommentiert er. Falls das Gebäude keinen Bunker hat, muss die Gemeinde einen Raum für alle Bewohner bereitstellen.
Lucy spricht auch die Lebensqualität von Tieren an, die zum Verzehr bestimmt sind, und versichert, dass „die Kühe, die du isst, eine bessere Lebensqualität haben als du und ich“. Laut der Influencerin werden in der Schweiz keine Hormone oder Antibiotika in einer willkürlichen Weise eingesetzt, was sich in hochwertigem… und teurem Fleisch niederschlägt.
Ein weiterer hervorstechender Aspekt ist der Fokus der Schweizer Presse, wo – wie eine einheimische Dame berichtete – internationale Politik nicht häufig thematisiert wird. „Sie beklagte sich, dass in der Schweiz in den Zeitungen über alles gesprochen wird, nur nicht über weltpolitische Nachrichten“, sagte Lucy lachend und ermutigte ihre Anhängerinnen, dieses „Gerücht“ zu bestätigen oder zu widerlegen.
Das Video entfachte eine umfassende Debatte unter den Internetnutzern. Viele identifizierten sich mit ihrer Überraschung über die ununterbrochene Stromversorgung, wie eine Nutzerin kommentierte: „Nur weil sie den Strom nicht abschalten, wäre ich in der Schweiz glücklich.“ Andere interessierten sich für eine Auswanderung, wie Nayly Torres, die sagte: „Es ist nicht fair, dass du uns die Schweiz verkaufst, ohne uns zu sagen, wie wir dort hinkommen. Sag uns, wie wir auswandern.“
Es fehlten nicht die kritischen Stimmen, die ihre Aussagen nuancierten. Eine Nutzerin stellte klar, dass es in der Schweiz „auch Stromausfälle“ gebe, während eine andere präzisierte, dass die angeblichen Bunkeranlagen einfache Keller oder „Keller“ sein könnten. Was die Presse betrifft, wiesen mehrere darauf hin, dass Medien wie 20 Minuten regelmäßig politische Informationen anbieten.
Diese ist nicht das erste Mal, dass Lucy González aus der Schweiz virale Inhalte erstellt. Im Februar letzten Jahres machte sie mit einem weiteren erfolgreichen Video Furore, in dem sie ihrem chinesischen Ehemann kubanische Slang-Ausdrücke beibrachte, und im Oktober erzählte sie lachend, wie ihr Sohn ihr nicht gehorchte, wenn sie ihn auf Italienisch ermahnte, wohl aber, wenn sie es auf Spanisch tat, wobei sie die „Autorität der lateinamerikanischen Ermahnung“ hervorhob.
Mit über 1,8 Millionen Followern auf TikTok ist es Lucy gelungen, mit der kubanischen und lateinamerikanischen Gemeinschaft im Ausland zu verbinden und humorvoll die Widersprüche, Überraschungen und Lektionen zu zeigen, die mit der Emigration einhergehen.
Die Erfahrung von Lucy reiht sich ein in die Geschichten anderer Kubaner, die in der Schweiz leben und ihre Erlebnisse in sozialen Netzwerken teilen. Die Influencerin Franky hat beispielsweise kürzlich die Neidproblematik unter Landsleuten angesprochen, während Raymel Napoles die Organisation des Landes lobte und Leandro Tamayo mehr Dankbarkeit gegenüber den Ländern forderte, die die Emigranten aufnehmen.
Insgesamt spiegeln diese Stimmen ein vielfältiges Mosaik von Erfahrungen und Gefühlen der kubanischen Gemeinschaft in Europa wider: von der Bewunderung für die Möglichkeiten, die ihre neuen Umfelder bieten, bis hin zur Nostalgie für die Insel und der Kritik an den eigenen Migrationsdynamiken.
Häufig gestellte Fragen zu den Besonderheiten des Lebens in der Schweiz laut einer kubanischen Influencerin
Wie ist die elektrische Stabilität in der Schweiz laut der kubanischen Influencerin?
Die kubanische Influencerin hebt hervor, dass in der Schweiz der Strom nicht ausfällt und die Elektrizität nicht abgeschaltet wird, was im Vergleich zu den Bedingungen in vielen lateinamerikanischen Ländern, einschließlich Kuba, überraschend ist, wo Stromausfälle häufig vorkommen.
Welche Besonderheiten der Schweizer Infrastruktur haben Lucy, die kubanische Influencerin, beeindruckt?
Lucy erwähnt, dass in der Schweiz Wohngebäude häufig Bunker für ihre Bewohner haben. Falls ein Gebäude keinen Bunker hat, muss die Gemeinde einen geeigneten Raum für alle ihre Bewohner bereitstellen. Das erscheint der Influencerin überraschend und interessant.
Wie beschreibt die kubanische Influencerin die Lebensqualität der Tiere, die zur Nahrungsmittelproduktion in der Schweiz bestimmt sind?
Lucy behauptet, dass Kühe in der Schweiz eine bessere Lebensqualität haben als viele Menschen, da keine Hormone oder Antibiotika in indiscriminierter Weise eingesetzt werden, was zu hochwertigem Fleisch zu hohen Preisen führt.
Was beobachtet die Influencerin über den Ansatz der Schweizer Presse?
Lucy kommentiert, dass laut einer einheimischen Frau, in der Schweiz die Presse selten internationale Politik behandelt, was ein Diskussionsthema und eine Neugier für sie und ihre Anhänger ist.
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