Es erscheint ein Plakat im Poliklinik von Santiago de Cuba: "Freiheit für José Daniel Ferrer"

Die Unterstützung der Bürger für den verhafteten Oppositionsführer, der humanitäre Hilfe organisiert hat und weiterhin seine Beschwerden äußert, die das kubanische Regime so sehr stören, hält an.

Piantada an der Wand des Polikliniks und José Daniel FerrerFoto © Facebook / Yosmani Mayeta Labrada - José Daniel Ferrer

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Ein Plakat mit der Botschaft "Freiheit für José Daniel Ferrer" erschien kürzlich auf einer der Wände des Poliklinikums López Peña in Santiago de Cuba, in einer ungewöhnlichen Geste der Herausforderung gegenüber dem kubanischen Regime.

Die Botschaft wurde auf rudimentäre, aber sichtbare Weise festgehalten, was von lokalen Aktivisten als ein Akt der Solidarität mit dem Oppositionsführer und Gründer der Unión Patriótica de Cuba (UNPACU) betrachtet wird, berichtete der unabhängige Journalist Yosmany Mayeta Labrada auf Facebook.

Bildschirmaufnahme Facebook / Yosmani Mayeta Labrada

Ferrer, im Januar nach mehreren Jahren politischer Haft freigelassen, wurde im April erneut verhaftet, nachdem er seine humanitäre Arbeit von seinem Wohnsitz im Stadtteil Altamira aus wieder aufgenommen hatte.

Von dort aus organisierte er die tägliche Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten an Dutzende von Menschen in einer vulnerablen Situation, darunter Kinder, Senioren und chronisch Kranke, eine soziale Arbeit, die die Regierung sichtbar unangenehm berührte.

Según berichteten Nachbarn und Angehörige, wurde ihre Wohnung durchsucht während des Morgengrauens durch einen massivem Polizeieinsatz. Regimekräfte zogen ihn gewaltsam heraus und beschlagnahmten zahlreiche persönliche Besitztümer und gespendete Waren, die in seinem Zuhause gelagert waren, darunter Lebensmittel, Kleidung und Geräte, was seine solidarische Initiative vollständig lahmlegte.

Seitdem sind Dutzende von Menschen, die täglich zur improvisierten Kantine von Ferrer kamen, inmitten der schweren Wirtschaftskrise, die die Insel trifft, auf der Strecke geblieben. Viele von ihnen, wie Mayeta Labrada berichtete, wandern wieder durch die Straßen auf der Suche nach Hilfe.

Das Erscheinen des Plakats im Santiager Poliklinikum – das mehrere Kilometer von Ferrers Wohnort entfernt liegt – spiegelt wider, dass trotz der Repression weiterhin Unterstützung der Bürger für seine Sache existiert.

José Daniel Ferrer wird als einer der bekanntesten politischen Gefangenen in Kuba angesehen, und internationale Organisationen haben mehrfach seine Freilassung gefordert.

Häufig gestellte Fragen zu José Daniel Ferrer und der Repression in Kuba

Wer ist José Daniel Ferrer?

José Daniel Ferrer ist ein herausragender kubanischer Oppositionsführer und Gründer der Unión Patriótica de Cuba (UNPACU). Er wurde mehrfach wegen seiner politischen Aktivitäten für Demokratie und Menschenrechte in Kuba inhaftiert. Er ist ein Symbol des friedlichen Widerstands gegen das sozialistische Regime in Kuba.

Warum wurde José Daniel Ferrer erneut verhaftet?

José Daniel Ferrer wurde im April 2025 verhaftet, nachdem er seine humanitäre Arbeit wieder aufgenommen hatte, was die kubanische Regierung verärgerte. Seine Festnahme erfolgte als politische Repressalie für sein Engagement und für die Organisation der Verteilung von Nahrungsmitteln und Medikamenten an Menschen in vulnerablen Situationen, was die systematische Unterdrückung durch das Regime widerspiegelt.

Wie beeinflusst die Repression des kubanischen Regimes die humanitäre Arbeit von Ferrer?

Die Repression des kubanischen Regimes hat die solidarische Initiative von Ferrer vollständig lahmgelegt, wodurch die Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten an schutzbedürftige Personen verhindert wurde. Die Belagerung seines Wohnsitzes und die Schikane seiner Mitarbeiter haben dutzende Menschen inmitten einer akuten Wirtschaftskrise auf der Insel ohne Hilfe gelassen.

Was ist die internationale Reaktion auf die Festnahme von José Daniel Ferrer?

Internationale Organisationen und demokratische Regierungen haben mehrfach die Freilassung von José Daniel Ferrer gefordert und betrachten ihn als einen der prominentesten politischen Gefangenen Kubas. Die internationale Gemeinschaft hat ihre Ablehnung gegenüber der Belästigung und Repression, der Ferrer ausgesetzt ist, zum Ausdruck gebracht, und fordert das kubanische Regime auf, die Menschenrechte zu respektieren und die politischen Gefangenen freizulassen.

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