„Asere, qué bola“: Der kubanische Slang, den eine Mutter ihrem kleinen Sohn in Italien beibringt

Eine virale Szene zeigt die kubanische Influencerin Lucy María González, die ihrem Sohn in Italien kubanische Ausdrücke beibringt. Mit Humor und Zärtlichkeit hebt das Video die kulturelle Übertragung im Exil hervor.


Eine kurze Szene, zu Hause aufgenommen und in sozialen Medien geteilt, ist aufgrund der darin enthaltenen Zärtlichkeit viral geworden. In dem Video zeigt die kubanische Influencerin Lucy María González Machado, bekannt auf Plattformen als @the_zhou_fam, ihrem kleinen Sohn einige der authentischsten Ausdrücke des kubanischen Straßensprechs, aus Italien, wo sie mit ihrer Familie lebt.

Entre Lachen, Wiederholungen und verwirrenden Sätzen versucht das Kind, seiner Mutter zu folgen, während sie ihm mit Anmut und Zuneigung typische Sätze aus dem kubanischen Viertel zuspricht: „asere, qué bola“, „ponte serio ahí“, „deja la talla conmigo“, „corta la guara“.

Die Szene, humorvoll und berührend, hat mehrere Nutzer begeistert, die sich mit dem Wunsch identifizieren, die Kubanität im Exil zu bewahren.

Lucy, Emigrantin, Mutter und Ehefrau, hat an Beliebtheit gewonnen, weil sie alltägliche Aspekte ihres Familienlebens außerhalb Kubas zeigt, und in diesem Fall hat sie eine sehr besondere Saite angeschlagen, indem sie Humor, Zärtlichkeit und Identität kombiniert.

Im Video hört man sie schelmisch sagen:

—Asere, was läuft, hey, asere, was läuft, was läuft. Sei mal ernsthaft, was läuft, asere, was läuft, was läuft.

Das Kind, zwischen Nachahmung und Verwirrung, antwortet:

—Was geht, Kumpel?

Dieser Austausch geht über das Lustige hinaus und wird zu einem Ausdruck kultureller Übertragung. In dem „asere, qué bola“ gibt es nicht nur eine Begrüßung. Es gibt Nachbarschaft, es gibt Erinnerung, es gibt Stil.

In „ponte serio ahí“ erklingt der Ton von tausenden kubanischen Müttern. Und in „la talla“ und „la guara“ überlebt eine Jargonsprache, die Teil der Volksseele Kubas ist.

In Zeiten, in denen das Exil für viele kubanische Familien zur gemeinsamen Realität wird, erinnern uns Momente wie dieser daran, dass Identität auch durch Worte, Spiele und Zuneigung vermittelt wird.

Das Video hat bei den Nutzern der sozialen Medien Hunderte von Reaktionen ausgelöst, die die Szene mit Humor und Nostalgie feiern:

„Bereit, zum Agro zu gehen, um um die besten Bananen zu kämpfen!“

„Wir werden diesen Jungen an der Grundschule in Guanabacoa einschreiben, damit er Ordnung schafft.“

„Nach und nach, denn es ist nicht einfach, Kubaner zu sein.“

„Ich liebe ihre ernsthaften Gesichter, Respekt, Respekt jejeje, Segnungen!“

Häufig gestellte Fragen zur Übertragung der kubanischen Kultur im Exil

Warum ist es für die Kubaner wichtig, im Ausland Ausdrücke wie "asere, qué bola" zu verwenden?

Der Gebrauch von Ausdrücken wie "asere, qué bola" ist wichtig, weil er eine Möglichkeit darstellt, die kubanische kulturelle Identität im Exil lebendig zu halten. Diese Phrasen fassen die Geschichte, das Gedächtnis und das Zugehörigkeitsgefühl der Kubaner zusammen und dienen als Verbindung zu ihrer Heimat und ihrer Gemeinschaft.

Wie beeinflusst die Emigration die kulturelle Identität der Kubaner?

Die Emigration kann die kulturelle Identität der Kubaner herausfordern, da sie mit der Notwendigkeit konfrontiert sind, sich an neue Kulturen anzupassen, während sie versuchen, ihre eigene zu bewahren. Dennoch finden viele Wege, ihre Traditionen und die Sprache durch die Familie und soziale Netzwerke aufrechtzuerhalten, wie die Viralisierung von Videos belegt, die die kubanische Kultur feiern.

Welche Rolle spielen soziale Medien bei der Bewahrung der kubanischen Kultur im Ausland?

Die sozialen Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung der kubanischen Kultur im Ausland, da sie den Emigranten ermöglichen, ihre Traditionen, Sprache und Erfahrungen mit einem breiten Publikum zu teilen und zu verbreiten. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl und trägt dazu bei, die kulturelle Identität trotz der Distanz lebendig zu halten.

Welche Reaktionen ruft die Verwendung der kubanischen Sprache in den sozialen Medien hervor?

Der Gebrauch der kubanischen Sprache in sozialen Medien erzeugt eine Mischung aus Humor, Nostalgie und Stolz unter den Nutzern. Während einige sich über die typischen Ausdrücke amüsieren, empfinden andere eine emotionale Verbindung, wenn sie sich an ihre Kultur und ihre Heimat erinnern, was oft zu Diskussionen über Identität und Zugehörigkeit führt.

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CiberCuba-Redaktionsteam

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