Man sagte ihr, dass es in Kuba nicht möglich sei, aber in Spanien lebte Amanda wieder

Amanda Lemus Ortiz, nachdem sie vom kubanischen Gesundheitssystem abgelehnt wurde, erhielt dank einer solidarischen Kampagne eine Lebertransplantation in Spanien. Ihre Genesung inspiriert und hebt die Kraft der Solidarität hervor.

Amanda zusammen mit ihrer MamaFoto © Facebook Lara Crofs

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In Kuba schlossen die Gesundheitsinstitutionen ihre Türen, aber in Spanien fand sie das Leben. Amanda Lemus Ortiz, das kubanische Mädchen, dessen Geschichte alle berührte, als sie eine Lebertransplantation benötigte, widersetzt sich weiterhin den medizinischen Prognosen und bewegt alle mit jedem neuen Schritt, den sie macht.

„Diese kleine Kriegerin erinnert uns daran, wie wichtig es ist, die Hoffnung zu bewahren“, schrieb die kubanische Aktivistin Yamilka Laffita, die in den sozialen Netzwerken als Lara Crofs bekannt ist.

Facebook Lara Crofs

Amanda kam im März 2024 in einem kritischen Zustand in Madrid an, dank eines humanitären Visums, das nach einer Solidaritätskampagne von ihren Eltern und Aktivisten organisiert wurde. In Kuba war die notwendige Behandlung unmöglich zu erhalten. Trotz eines passenden Spenders behaupteten die Gesundheitsbehörden, es mangelte an Bedingungen und Personal, um die Operation durchzuführen.

Im Universitätsklinikum La Paz in Madrid wurde das Mädchen erfolgreich operiert. Seitdem wurde sie mehreren ergänzenden Operationen unterzogen und ihre Entwicklung war positiv.

Die Mutter von Amanda, Mila Ortiz, erinnerte kürzlich in den sozialen Medien an das Datum der Transplantation als „den Tag, an dem sie neu geboren wurde“. „Dank tausender Menschen auf der ganzen Welt konnte die Operation durchgeführt werden, die ihr Leben retten würde“, schrieb sie.

Der Fall von Amanda wurde im Januar 2024 bekannt, als ihre Mutter öffentlich die mangelnde medizinische Versorgung in Kuba anprangerte. “Mein Kind, verzeih mir dafür, dass ich dich in diese Welt gebracht habe, in der die Mächtigen kein Mitgefühl empfinden”, schrieb sie damals nach monatelangem vergeblichen Warten auf die Durchführung der Transplantation auf der Insel.

Amanda litt an einer schweren Lebererkrankung und wurde kurz nach der Geburt mit Atresie der Gallenwege diagnostiziert. Die einzige viable Option war eine Lebertransplantation, doch die fortschreitende Verschlechterung ihrer Gesundheit und das Fehlen von Lösungen im Land zwangen ihre Familie, im Ausland Hilfe zu suchen.

Die Bürgerreaktion war entscheidend für die Verlegung nach Spanien. Aktivisten, anonyme Spender und Tausende von Kubanern trugen dazu bei, dass das Mädchen eine spezialisierte medizinische Behandlung außerhalb Kubas erhalten konnte.

Ein Jahr nach dem Eingriff setzt Amanda ihre Genesung mit ärztlicher Betreuung in Madrid fort. Ihre Geschichte ist jetzt ein Beispiel dafür, wie Solidarität einen Unterschied machen kann, wenn die Institutionen des zusammengebrochenen Ministeriums für Gesundheit der Öffentlichkeit in Kuba versagen.

„Vergiss niemals, wie besonders du bist, Amanda, und alles, was die Welt von dir lernen kann“, sagte Lara Crofs zum Abschluss ihrer bewegenden Botschaft für das kubanische Mädchen, das heute in Spanien lebt.

Häufig gestellte Fragen zum Fall von Amanda Lemus Ortiz und der medizinischen Versorgung in Kuba

Warum musste Amanda Lemus Ortiz nach Spanien reisen, um eine Lebertransplantation zu erhalten?

Amanda Lemus Ortiz, ein kubanisches Mädchen, das an einer Atresie der Gallenwege litt, benötigte dringend eine Lebertransplantation. In Kuba konnte das Gesundheitssystem ihr die notwendige Behandlung nicht anbieten, weshalb ihre Familie zusammen mit Aktivisten ein humanitäres Visum beantragte, um sie nach Spanien zu bringen. Im Universitätskrankenhaus La Paz in Madrid erhielt Amanda die spezialisierte medizinische Betreuung, die sie benötigte, und konnte ihr Leben retten.

Wie wurde die Finanzierung für Amandas Umzug und Behandlung in Spanien sichergestellt?

Der Transfer und die Behandlung von Amanda in Spanien wurden durch eine internationale Solidaritätskampagne möglich. Es wurden Gelder über Plattformen wie GoFundMe gesammelt, und die kubanische Gemeinschaft sowie Aktivisten spielten eine entscheidende Rolle bei der Beschaffung der erforderlichen Mittel. Die medizinische Versorgung in Spanien war kostenlos, aber die gesammelten Gelder deckten die Reise- und Aufenthaltskosten.

Welche Rolle spielte die Aktivistin Yamilka Lafita im Fall Amanda?

Yamilka Lafita, bekannt in den sozialen Netzwerken als Lara Crofs, war eine Schlüsselperson im Fall von Amanda. Sie leitete die Solidaritätskampagne, die den Transport von Amanda nach Spanien ermöglichte und half auch anderen bedürftigen kubanischen Kindern, die medizinische Versorgung im Ausland benötigten. Ihr Engagement und ihre unermüdliche Arbeit waren entscheidend, um Amandas Leben zu retten.

Welchen Einfluss hatte die Geschichte von Amanda auf die kubanische Gemeinschaft?

Die Geschichte von Amanda hat einen großen Einfluss auf die kubanische Gemeinschaft, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Insel. Sie ist zu einem Symbol der Hoffnung und der Stärke der bürgerschaftlichen Solidarität geworden. Die Mobilisierung zur Hilfe für Amanda offenbarte die Mängel im kubanischen Gesundheitssystem und zeigte, wie kollektives Handeln in kritischen Situationen einen Unterschied machen kann.

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