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Eine Patana kollabierte am 6. August vor dem Malecón von Santiago de Cuba, Höhe Alameda, in einem Vorfall, der das schrittweise Verfallen der maritimen Infrastruktur in dieser Küstenstadt verdeutlicht.
Das Schiff, das dem Konservator der Stadt gehörte, war monatelang der Witterung ausgesetzt und ohne Nutzung oder Wartung, bis es halb versunken in der Bucht lag. Das Bild wurde von Bürgern aufgenommen und in den sozialen Netzwerken vom unabhängigen Journalisten Yosmany Mayeta verbreitet.
„Diese Patana war kein einfacher Metallstück, sie war eine Chance. Und sie lassen sie untergehen wie alles in diesem Land: durch Vernachlässigung“, sagte ein Anwohner des Viertels Los Cangrejitos, der den Vorfall beobachtet hat.
Laut lokalen Berichten hätte die schwimmende Struktur rehabilitiert werden können, um den Seetransport zwischen wichtigen Punkten der Küste von Santiago wie La Alameda, Punta Gorda, Caracoles oder Ciudamar zu stärken, insbesondere im aktuellen Kontext der Energiekrise und des Chaos im Landtransport.
„Santiago de Cuba verfügt über eine natürliche, ruhige und schiffbare Bucht, doch die Behörden waren nicht in der Lage, ein funktionierendes maritimes Transportsystem zu entwickeln. Weder Patanas, noch Lanchas, noch Katamarane: alles verfällt, nichts wird genutzt“, äußerte Mayeta.
Während die öffentlichen Ressourcen zusammenbrechen, müssen die Santiago-Bewohner lange Strecken zu Fuß zurücklegen, endlose Schlangen stehen oder in improvisierte Lastwagen steigen, aufgrund des chronischen Mangels an Bussen und städtischen Verkehrsmitteln.
Dieser Vorfall hat Fragen in der Bevölkerung neu entfacht: Wer ist für diesen Verlust verantwortlich? Wie lange wird das Potenzial des Meeres als Möglichkeit zur Verbesserung der Mobilität in der Stadt ignoriert werden?
„Diese Patanas ist nicht von selbst gesunken. Sie sank durch Vernachlässigung. Sie sank durch Bürokratie. Sie sank durch mangelnde Vision“, prangerte der in den USA lebende Journalist aus Santiago an.
Häufig gestellte Fragen zum Rückgang der Seeschifffahrt in Santiago de Cuba
Warum sank die Patana in Santiago de Cuba?
Die Patana sank aufgrund von Vernachlässigung und mangelnder Wartung. Sie deteriorierte monatelang unter freiem Himmel, was zu ihrem Zusammenbruch vor der Uferpromenade von Santiago de Cuba führte. Die Situation spiegelt das Desinteresse der Behörden wider, die maritime Infrastruktur instand zu halten, was zu verpassten Gelegenheiten zur Verbesserung des Verkehrs in der Stadt führt.
Wie wirkt sich die Einstellung des maritimen Transports auf die Bevölkerung von Santiago de Cuba aus?
Der Verlust des Schiffsverkehrs zwingt die Santiagueros dazu, sich langen Fußmärschen und endlosen Warteschlangen zu stellen. Das Fehlen eines funktionalen maritimen Transports verschärft die Mobilitätskrise in der Stadt, insbesondere im Kontext der Energiekrise und des Mangels an Landtransport. Dieser Verfall ist Teil eines umfassenderen Problems von maroden Infrastrukturen, das das tägliche Leben der Bürger beeinträchtigt.
Welche anderen Infrastrukturen sind in Santiago de Cuba verlassen?
Además de den Patanas, sind auch andere Infrastrukturen wie das alte Hotel Venus und Straßen in schlechtem Zustand in Santiago de Cuba verlassen. Die Vernachlässigung spiegelt die Regierungsuntätigkeit wider, die zum Verfall historischer Gebäude und öffentlicher Räume geführt hat, was die Lebensqualität der Bürger und das Stadtbild der Stadt beeinträchtigt.
Welchen Einfluss hat der Verfall der Infrastruktur auf das Energiesystem Kubas?
Die Abfahrt des türkischen Flotterkraftwerks aus dem Hafen von Havanna hat das Land mit nur noch einem funktionierenden Patana zurückgelassen, was die Energiekrise und die Stromausfälle auf der gesamten Insel verschärft. Dieses Problem kommt zu dem allgemeinen Verfall der Infrastruktur und der Unfähigkeit der Regierung, alternative Energiequellen zu entwickeln, was das tägliche Leben der Kubaner direkt beeinträchtigt.
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