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Der argentinische Präsident Javier Milei erlitt an diesem Sonntag einen herben politischen Rückschlag nach der deutlichen Niederlage seiner Partei, La Libertad Avanza (LLA), bei den Parlamentswahlen in der Provinz Buenos Aires, dem größten Wahlkreis des Landes, der als der einflussreichste Indikator für die bevorstehenden nationalen Wahlen am 26. Oktober gilt.
Según datos oficiales divulgados por la agencia EFE, mit über 85 % der ausgezählten Stimmen erzielte das oppositionelle Bündnis Fuerza Patria, das verschiedene Sektoren des Peronismus vereint, fast 47 % der Stimmen, gegenüber den 34 % des Regierungsbündnisses. Das Ergebnis bestätigte die Vorherrschaft des Peronismus in sechs der acht Wahlkreise der Provinz, einschließlich der bevölkerungsreichsten Bezirke.
Die Tragweite des Rückschlags erklärt sich nicht nur durch die Differenz in den Stimmen, sondern auch durch das Gewicht von Buenos Aires, das fast 40 % der argentinischen Bevölkerung konzentriert. Die Kontrolle über diese Provinz ist entscheidend für jede politische Kraft, die nationale Einflussnahme anstrebt.
Sollten sich die Zahlen bestätigen, wird Fuerza Patria die Mehrheit der umstrittenen Sitze in beiden Provinzkammern erhalten, während LLA in eine eher begrenzte Rolle gedrängt wird.
In einer Mitteilung auf X erkannte Milei unmissverständlich an: „Heute hatten wir eine klare Niederlage. Die Ergebnisse waren nicht positiv: Wir haben eine Wahlniederlage erlitten und müssen das akzeptieren.“
Trotz der Selbstkritik betonte der Regierungschef, dass er den Kurs seiner Regierung nicht ändern werde und dass dieses Ergebnis lediglich den „Boden“ markiert, von dem aus er versuchen wird, sich im Hinblick auf die nationale Wahl im Oktober zu erholen.
Die Niederlage der Buenos Aires-Politik verändert nicht nur das politische Gefüge Argentiniens, sondern stellt auch die Fähigkeit der Regierung in Frage, dem Peronismus in seiner historischen Hochburg entgegenzuwirken.
Für Milei, der den Wettkampf als entscheidenden Kampf dargestellt hatte, wird das Ergebnis zu einer frühen Warnung: Die einflussreichste Provinz des Landes wandte ihm im ersten großen Wahlexamen seiner Amtszeit den Rücken zu.
Häufig gestellte Fragen zu den Wahlen in Buenos Aires und den politischen Auswirkungen in Argentinien
Welche Ergebnisse erzielten die Parteien bei den Wahlen in Buenos Aires?
Bei den Wahlen in Buenos Aires erzielte die Oppositionsallianz Fuerza Patria fast 47 % der Stimmen und übertraf damit die Partei von Javier Milei, La Libertad Avanza, die 34 % erreichte. Diese Niederlage ist bedeutend, da Buenos Aires fast 40 % der argentinischen Bevölkerung ausmacht.
Wie hat diese Niederlage Javier Milei und seine Regierung beeinflusst?
Die Niederlage in Buenos Aires ist ein harter politischer Schlag für Javier Milei, da die Provinz als wichtiger Wahltest gilt. Milei hat diese Niederlage anerkannt und erklärt, dass sich der Kurs seiner Regierung nicht ändern wird, und sieht das Ergebnis als ein "Fundament", um sich bei den nationalen Wahlen im Oktober zu erholen.
Was war die Antwort von Milei nach den Wahlergebnissen in Buenos Aires?
Nach der Niederlage äußerte Javier Milei seinen Dank an die Staatsanwälte und an alle, die bei der Wahl gearbeitet haben, und erkannte die Wahlpleite an. Trotz der Selbstkritik betonte er, dass es keine Veränderungen in seiner Regierung geben werde und dass dieses Ergebnis lediglich der Beginn eines Versuchs sei, sich vor den nationalen Wahlen zu erholen.
Welche Auswirkungen hat die Niederlage von Milei auf die nationale politische Landschaft?
Die Niederlage in Buenos Aires reconfiguriert das politische Geschehen in Argentinien und wirft Fragen über die Fähigkeit der Regierung auf, dem Peronismus in seinen traditionellen Hochburgen entgegenzuwirken. Dies ist von Bedeutung für die nationalen Wahlen im Oktober, wo Milei seine Position stärken möchte.
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