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Das Ministerium für Bildung der Republik Kuba (MINED) veröffentlichte an diesem Sonntag in seinen sozialen Netzwerken eine von Heuchelei geprägte Botschaft, in der es das Recht der Kinder auf eine angemessene Ernährung ansprach und versicherte, dass „der Zugang zu angemessenen Lebensmitteln in jeder Wachstumsphase ein grundlegendes Recht ist“.
Laut dem offiziellen Beitrag auf , begleitet von einer Illustration eines Mädchens, das Melone isst, und dem Satz „Gesund essen, unser Recht“, gewährleistet eine ausgewogene Ernährung eine vollständige Entwicklung.
Dennoch steht die Botschaft im Widerspruch – und wird sogar als beleidigend empfunden – zur Realität, die tausende kubanische Familien erleben, mitten in einer der schlimmsten wirtschaftlichen, inflationsbedingten und ernährungsbedingten Krisen der letzten Jahrzehnte.
In nicht wenigen Haushalten schaffen es die Eltern kaum, ein Frühstück für ihre Kinder zuzubereiten, die zur Schule gehen, ohne gegessen zu haben.
A ello se suman las konstanten Beschwerden von Familien, die die schlechte Qualität des Essens in den Schulkantinen und Internaten kritisieren, wo die Lebensmittel oft knapp und schlecht zubereitet sind.
Die Botschaft des Regimes ist ein weiteres Beispiel für seine Heuchelei und seinen Zynismus, wenn es von "Rechten" spricht, die es nicht garantieren kann, während der Hunger die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen, insbesondere die Kinder, mit voller Wucht trifft.
In den letzten Monaten hat die Kinderernährungskrise in Kuba alarmierende Ausmaße angenommen. In Orten wie Santiago de Cuba ist es zur Gewohnheit geworden, Kinder zu sehen, die Lebensmittel auf der Straße verkaufen, um ihre Familien zu unterstützen.
Diese Realität, die einst einen Skandal ausgelöst hätte, normalisiert sich heute als Teil des Alltags inmitten des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Aktivisten und Bürger haben angeprangert, wie die Kindheit gegen ein paar notwendige Münzen für das Überleben verloren geht.
Unabhängige Berichte weisen darauf hin, dass Kinder und Jugendliche wirtschaftliche Verantwortung in gefährlichen Kontexten übernehmen, oft ohne Aufsicht oder Schutz. Währenddessen minimiert die offizielle Rhetorik weiterhin das Problem.
Kürzlich wurde bekannt, dass Jugendliche versuchen, eine Anstellung zu finden, um ihren Müttern zu helfen, während die meisten Familien nicht einmal ein Frühstück garantieren können.
Laut einem Bericht von UNICEF leidet einer von zehn Kindern in Kuba an schwerer Ernährungsarmut und konsumiert lediglich zwei der acht lebenswichtigen Nahrungsmittel für ihre körperliche und geistige Entwicklung.
Parallell dazu hat Hunger zu einem Anstieg der Sterblichkeit geführt, insbesondere in ländlichen Gemeinschaften, und internationale Organisationen haben gewarnt, dass die aktuelle Ernährungssituation bereits als Notfall betrachtet werden sollte.
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