Rosa María Payá nimmt an der Amtseinführung des neuen Präsidenten Boliviens teil

Die Anwesenheit von Payá bei der Veranstaltung wurde als ein Zeichen der Unterstützung für die demokratischen Prozesse in der Region angesehen.

Rosa Maria PayáFoto © X / Rosa María Payá A.

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Die kubanische Aktivistin Rosa María Payá, Förderin des Projekts Cuba Decide und Mitglied des Menschenrechtsrates der OAS, nahm an diesem Samstag an der Amtsübernahme des neuen Präsidenten Boliviens, Rodrigo Paz Pereira, in La Paz teil, wo sie auf internationale Delegationen traf, die zur offiziellen Zeremonie eingeladen waren.

En seinem X-Konto (ehemals Twitter) drückte Payá seine Dankbarkeit gegenüber dem bolivianischen Präsidenten aus: „Ich danke Präsident @RodrigoPazBo für die Einladung zu seiner Amtsübernahme an diesem historischen Tag für Bolivien. Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident, zu diesem Sieg der Demokratie und der Hoffnung für das bolivianische Volk.“

La presencia de Payá en el acto fue vista como un gesto de apoyo a los procesos democráticos en la región, en contraste con la realidad política que atraviesa Cuba bajo el control del régimen de Miguel Díaz-Canel y Raúl Castro.

Durante seiner Eröffnungsansprache schlug Rodrigo Paz ein „Nationales Abkommen zum Zweihundertjahrfeier“ vor, das darauf abzielt, den bolivianischen Staat zu transformieren und „die öffentliche Ethik wiederherzustellen“, in einer Botschaft, die sich auf Versöhnung, internationale Öffnung und die Verteidigung der Freiheit konzentriert.

„Bolivien hat eine historische Gelegenheit. Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben wir die Bedingungen, um die tiefgreifenden Reformen anzugehen, die das Land benötigt“, erklärte der neue Präsident vor der Plurinationalen Legislativversammlung.

Der Präsident skizzierte ein ambitioniertes Programm basierend auf fünf Säulen: Rechtsreform, wirtschaftliche und produktive Reform, öffentliche Ethik, Bildungs- und Technologietransformation sowie Umweltstärkung.

„Wir werden unsere Flüsse, unsere Wälder und unsere Gletscher verteidigen. Keine Trennung mehr zwischen Wachstum und Natur. Dies wird die grüne Regierung sein, die Regierung der Innovation, der Wissenschaft, der Technologie und der Zukunft“, versprach Paz.

In internationaler Hinsicht verkündete Paz, dass Bolivien „mit erhobenem Haupt in die Welt zurückkehren wird“ und betonte, dass seine Außenpolitik „souverän und ohne ideologische Bindungen“ sein wird, mit dem Fokus auf gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit.

Die Botschaft des neuen Präsidenten endete mit einem tief emotionalen und patriotischen Ton, in dem er das Erbe der Gründer der Republik und ihr Engagement für den nationalen Wiederaufbau erinnerte.

Die Teilnahme von Rosa María Payá, einer internationalen Referenz der kubanischen Opposition, stärkt ihre Rolle in den politischen Räumen Lateinamerikas und ihr Engagement für den Kampf für Demokratie und Menschenrechte in Kuba und der Region.

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