Jorge Perugorría verabschiedet sich von Adela Legrá mit Bildern aus dem Film "Miel para Oshún"



Jorge Perugorría verabschiedet sich von Adela Legrá mit Bildern aus dem Film "Miel para Oshún"

Adela Legrá in Miel für OshúnFoto © Instagram/Jorge Perugorría

Der kubanische Schauspieler und Filmemacher Jorge Perugorría ehrte die Schauspielerin Adela Legrá, eine der herausragendsten Figuren des kubanischen Kinos, die am Freitag, den 2. Januar, im Alter von 86 Jahren in Santiago de Cuba verstorben ist.

Durch sein Instagram-Konto teilte Perugorría Ausschnitte aus dem Film Miel para Oshún (2001), der von Humberto Solás inszeniert wurde, in dem beide zusammen auf der Bühne waren.

“Ich hatte die große Gelegenheit, in diesem Film mit Adela Legrá auf der Bühne zu stehen, unter der Regie von Humberto Solás, der sie mit der Figur von Lucía (1968) unsterblich machte und ihr Gesicht zum Emblem der kubanischen Filmkunst verwandelte”, schrieb der Schauspieler. “Ruhe in Frieden, liebe Adela”, fügte er hinzu.

Adela Legrá wurde von Solás entdeckt, während sie als Aktivistin der Föderation der kubanischen Frauen in Baracoa arbeitete.

Su naturalidad frente a la cámara la llevó a protagonizar Manuela (1965) y posteriormente Lucía (1968), película que marcó un antes y un después en la historia del cine cubano y latinoamericano.

ADELA LEGRÁ UND DAS POSTER VON "LUCÍA"

In Lucía verkörperte Legrá eine Bäuerin, die die Emanzipation der Frauen in den frühen Jahren der Revolution symbolisierte, eine Rolle, die sie zu einer kulturellen Referenz und einem Symbol der kubanischen Frau machte.

Im Laufe seiner Karriere nahm er an grundlegenden Titeln wie Rancheador (1976), El Brigadista (1977), Polvo Rojo (1981), Miel para Oshún (2001) und Barrio Cuba (2005) teil, zusätzlich zu Gastauftritten im Fernsehen.

Für ihre Laufbahn erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Lucía de Honor Preis beim Internationalen Festival für Armutsfilm in Gibara im Jahr 2017, eine Ehrung, die sie mit der Schauspielerin Eslinda Núñez und der Familie von Solás teilte.

Bei dieser Gelegenheit dankte Legrá Perugorría, dem Präsidenten der Veranstaltung, dafür, dass er das Erbe des Filmemachers lebendig hielt.

Der Tod von Legrá hat zahlreiche Trauerbekundungen unter den Persönlichkeiten der kubanischen Kunst hervorgerufen.

Der Filmkritiker Juan Antonio García erinnerte sich an sie als „eine einfache, natürliche und strahlende Frau, deren Gesicht für immer in der Geschichte des kubanischen Kinos festgehalten bleibt“.

Mit seinem Abschied hebt Jorge Perugorría erneut die Größe einer autodidaktischen Schauspielerin hervor, die zum Symbol des kubanischen Autorenkinos und der von Humberto Solás porträtierten weiblichen Sensibilität wurde.

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