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Das Dokument, das am 8. Januar einstimmig genehmigt wurde, wurde als ein Zeichen der „unerschütterlichen Brüderlichkeit“ zwischen beiden Regierungen und als Hommage an diejenigen präsentiert, die das venezolanische Parlament als Opfer dessen betrachtet, was es als ausländische militärische Intervention bezeichnet.
Die Ankündigung erfolgte Tage nachdem der venezolanische Verteidigungsminister, Vladimir Padrino López, bestätigt hatte, dass die Operation mindestens 47 venezolanische Soldaten das Leben kostete und mehr als einhundert Verletzte gab, darunter neun Frauen unter den Verstorbenen.
Während in Caracas die offiziellen Reden und symbolischen Anerkennungen zahlreicher werden, hat das Regime in Kuba eine Maschinerie von Ehrungen entfaltet, die die Trauer um die 32 in Venezuela gefallenen Soldaten in eine Demonstration politischen Kontrolls und epischer Erzählungen verwandelt hat.
Leichenzüge, begleitet von Truppen, mit der kubanischen Flagge bedeckte Särge, die durch die Hauptstraßen Havannas fahren, Ehrenwachen und militärische Zeremonien haben einen Abschied geprägt, bei dem die Präsenz des Staates viel deutlicher war als die der Angehörigen.
Die von der offiziellen Presse verbreiteten Bilder zeigen Kontingente von Militärs, Kadetten, Staatsangestellten und Studenten, die mobilisiert wurden, um an den Veranstaltungen teilzunehmen, in Szenen, die sorgfältig organisiert zu sein scheinen und weit entfernt von einer intimen Trauer sind.
Der zentrale Akt fand am Internacionalen Flughafen José Martí statt und setzte sich in den Einrichtungen des Ministeriums der Revolutionären Streitkräfte fort, wo die Särge unter einer Erzählung von „Gefallenen im Kampf“ aufgestellt wurden, die vermeidet, zu erklären, warum das Regime über Jahre hinweg die Präsenz kubanischer Militärs in Venezuela verleugnete.
Der Regierungschef Miguel Díaz-Canel verstärkte diese Erzählung während eines Tributs, das auf der Antiimperialistischen Tribüne gefeiert wurde, wo er die Verstorbenen als „Titanen“ lobte, die, seinen Worten nach, ihr Leben „bis zur letzten Kugel“ gaben.
In seiner Rede stellte der Präsident erneut die Vereinigten Staaten als zentralen Feind dar und nutzte den Tod der Soldaten als Argument, um seine konfrontative Rhetorik zu verschärfen, zu einem Zeitpunkt, an dem die Insel eine tiefe wirtschaftliche und soziale Krise durchlebt.
Jenseits der Reden und offiziellen Ehrungen haben die Tatsachen eine Realität ans Licht gebracht, die jahrelang im Stillen verborgen blieb: Die Kubaner, die in Caracas gestorben sind, nahmen nicht an einer humanitären Mission teil und verteidigten kein nationales Territorium, sondern waren Teil des Sicherheitsapparats einer verbündeten Regierung.
Jetzt werden sowohl in Venezuela als auch in Kuba ihre Tode als politisches Symbol genutzt, während die unbequemen Fragen nach den menschlichen Kosten dieser Allianz weiterhin unbeantwortet bleiben.
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