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In den letzten Stunden sind Berichte in sozialen Netzwerken und einigen Medien über die angebliche Anwesenheit des US-amerikanischen Flugzeugträgers USS George H. W. Bush etwa 60 Seemeilen nördlich von Varadero aufgetaucht, die auf Schiffsverfolgungsplattformen wie MarineTraffic basieren.
Bis jetzt gibt es keine offizielle Bestätigung weder von der US-Regierung noch von der kubanischen Regierung über den genauen Standort, die Mission oder die Dauer des Einsatzes, weshalb die Angelegenheit mit Vorsicht behandelt werden sollte.
Daher, wenn sich das Schiff tatsächlich etwa 60 nautische Meilen (≈ 111 km) vor der Nordküste Kubas befände, wäre es nicht in den kubanischen Hoheitsgewässern.
In diesem Szenario wäre man jenseits der 12 Seemeilen, die Kuba als Hoheitsgewässer festlegt und auch außerhalb seiner angrenzenden Zone (bis zu 24 Seemeilen), könnte sich jedoch innerhalb der Exklusiven Wirtschaftszone (EWZ) Kubas befinden, die bis zu 200 Seemeilen reicht.
Im öffentlichen Diskurs wird „kubanische Gewässer“ oft synonym zu „nahe Kuba“ verwendet, aber rechtlich gibt es unterschiedliche Zonen:
- 1) Territorialgewässer (bis zu 12 Seemeilen): Ja, es handelt sich um Souveränität. Kuba legt seine Territorialgewässer auf 12 Seemeilen fest. Im Territorialgewässer übt der Küstenstaat Souveränität aus (mit Einschränkungen wie dem "unschuldigen Durchgang" nach internationalem Recht).
- Wenn sich der Flugzeugträger innerhalb von 12 Seemeilen befände, wäre er in kubanischen Hoheitsgewässern (was sehr relevant und sensibel ist). Aber 60 Seemeilen liegen weit über 12, also würde das dort nicht passen.
- 2) Kontigente Zone (bis zu 24 Seemeilen): es ist keine volle Souveränität. Kuba etabliert eine kontigente Zone bis zu 24 Seemeilen.
- Im Allgemeinen ermöglicht diese Zone dem Küstenstaat, Maßnahmen zu ergreifen, um Verstöße gegen bestimmte Vorschriften (wie Zoll, Einwanderung oder Gesundheit) zu verhindern oder zu ahnden, die mit seinem Hoheitsgebiet/ Seer territorial verbunden sind. Nach 60 Seemeilen wäre man ebenfalls außerhalb der kontigenten Zone.
- 3) Exklusive Wirtschaftszone (bis zu 200 Seemeilen): Rechte über Ressourcen, keine "geschlossenen Gewässer". Kuba richtet eine EEE von bis zu 200 Seemeilen ein. Innerhalb der EEE hat der Küstenstaat hauptsächlich souveräne Rechte über Ressourcen (Fischerei, Energie, Nutzung des Meeresbodens), aber andere Staaten behalten Freiheiten der Schifffahrt und andere legale Nutzungen des Meeres bei.
- In 60 Seemeilen Entfernung wäre es sehr wahrscheinlich, dass der Flugzeugträger sich innerhalb der kubanischen EEE befand, aber das entspricht nicht dem Aufenthalt in "Hoheitsgewässern".
- 4) Hohe See (jenseits der ZEE): lo que mucha gente llama “aguas internacionales”. “Alta mar” suele referirse al mar fuera de jurisdicciones como la ZEE (más allá de 200 millas desde la línea de base, salvo casos especiales).
- NOAA lebenslaufestas zonas marítimas y sus alcances Si un buque está a más de 200 millas náuticas de Cuba, entonces sí sería más claro llamarlo “aguas internacionales/alta mar”. A 60 millas náuticas no sería alta mar.
Also... kubanische oder internationale Gewässer?
Mit den veröffentlichten Informationen (Standort etwa 60 Seemeilen nordwestlich von Varadero) und ohne offizielle Bestätigung ist es am korrektesten zu sagen, dass es sich nicht in den Hoheitsgewässern Kubas befindet (nicht „kubanische Gewässer“ im Sinne der Souveränität).
Es könnte sich in der ZEE Kubas befinden (eine Zone, in der Kuba Rechte an Ressourcen hat, jedoch nicht die volle Kontrolle über die Schifffahrt). Es wäre kein Hochseegebiet (was viele als strikte „internationale Gewässer“ verstehen).
Der virale Bericht hat sich in einem angespannten regionalen Kontext mit hohem Interesse an militärischen Bewegungen in der Karibik verstärkt.
Dennoch bedeutet die bloße Anwesenheit von Kriegsschiffen der USA in der Region nicht automatisch eine feindliche Handlung, und ohne offizielle Daten wäre es spekulativ, über militärische Szenarien zu sprechen.
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