Ein Gesetzesentwurf würde den Bau von zusätzlichen Wohnungen auf Grundstücken in Florida ermöglichen



Häuser in FloridaFoto © Instagram Mayra Rivas Casa Sol Realty

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Die Gesetzgebung in Florida debattiert einen Vorschlag, der Städte und Landkreise verpflichten würde, Wohnungseinheiten zur Nutzung im Hinterland (ADU) — bekannt als kleine Wohnungen oder Anbauten — auf Grundstücken mit Einfamilienhaus-Zonierung zuzulassen.

Según reportete El Nuevo Herald, wird die Maßnahme von ihren Förderern als ein Weg präsentiert, um das Angebot zu erhöhen und die Erschwinglichkeit zu verbessern, insbesondere für Familien und ältere Menschen im Süden Floridas.

Die in der Unterkammer diskutierte Initiative ist das Gesetzesprojekt 313 (HB 313). Laut dem Text würde es den Bau einer ADU "von Rechts wegen" erlauben, was es den kommunalen Behörden untersagen würde, spezielle Anhörungen zur Zoning, Ausnahmen oder Ermessensentscheidungen zur Genehmigung der zusätzlichen Einheit zu verlangen.

Der Bericht erklärt, dass eine ADU ein sekundärer Wohnraum mit Küche, Bad und Schlafbereich wäre, der an das Hauptwohngebäude angrenzen kann (zum Beispiel als private Wohnung) oder eine unabhängige Struktur auf demselben Grundstück sein kann.

Das HB 313 würde auch den lokalen Regierungen verbieten, verschiedene gängige Einschränkungen zu verhängen, wie zum Beispiel zu verlangen, dass Eigentümer in der Immobilie wohnen oder die Verpflichtung, die Parkplätze auf dem Grundstück zu erhöhen.

Darüber hinaus würde das Projekt verhindern, dass die Kommunalverwaltungen die Steuerbefreiung für den Bau und die Vermietung einer ADU auf dem Grundstück aufheben, wenn die Immobilie als Hauptwohnsitz (Homestead) registriert ist.

Wenn es Gesetz wird, hätten Städte und Landkreise bis zum 1. Dezember Zeit, eine ADU-Verordnung zu erlassen, die den Vorschriften entspricht.

Der Text weist darauf hin, dass es eine im Senat genehmigte Version mit einem entscheidenden Unterschied gibt: Sie erlaubt ausdrücklich, dass die lokalen Regierungen die Nutzung der ADUs als Kurzzeitvermietungen (weniger als einen Monat) verbieten, während das Gesetzgebungsvorhaben des Hauses dies nicht ausdrücklich festlegt.

Der Staats senator Don Gaetz (Republikaner) warnte davor, dass Druck ausgeübt wird, damit das Thema zu einer Diskussion über Ferienvermietungen wird, und erklärte, dass die Aussichten, dass dieses Verbot im Repräsentantenhaus vorankommt, "unsicher" seien.

Der Sponsor des Projekts in der Kammer ist der Vertreter Danny Nix (Republikaner aus Port Charlotte), und der Artikel besagt, dass das HB 313 noch drei weitere Ausschüsse durchlaufen muss, bevor es dem Plenum zur endgültigen Abstimmung vorgelegt wird.

Der Bericht erinnert daran, dass ähnliche Versuche in den letzten Jahren gescheitert sind, und erwähnt Schätzungen der Florida Housing Coalition: Hätte man früher zugestimmt, könnten innerhalb eines Jahrzehnts zwischen 32.000 und 58.000 neue ADUs im gesamten Bundesstaat gebaut worden sein.

Según especialistas citados, die ADUs könnten einen besonderen Einfluss auf ältere Menschen mit festen Einkünften haben, die in ihren eigenen vier Wänden bleiben möchten. Der Immobilienexperte Ned Murray (Metropolitan Center der FIU) erklärte, dass diese Einheiten die Dichte auf “schrittweise” und “diskrete” Weise in Einfamilienhäusern erhöhen würden, mit dem Potenzial, älteren Menschen zu helfen, “zu Hause älter zu werden”.

Die Geschäftsführerin von Miami Homes for All, Annie Lord, betonte gegenüber dem Nuevo Herald die Besorgnis, dass, wenn sie als Kurzzeitmieten genutzt werden, sie möglicherweise nicht zur Erschwinglichkeit beitragen könnten; dennoch plädierte sie dafür, dass die Lösung im Bau und in der Regulierung liegt, ohne die Schaffung notwendiger Wohnungen zu stoppen.

In der gleichen Linie erklärte Alexander Miles (Enterprise Community Partners), dass sowohl Mieter als auch Eigentümer profitieren könnten: mehr Mietangebote und eine "moderate Dichte" in städtischen Gebieten, in denen der Platz knapp ist; zudem könnte eine ADU für Eigentümer, die unter dem Anstieg der Kosten leiden, eine Einnahmequelle oder die Möglichkeit bedeuten, einen Verwandten oder Betreuer im gleichen Grundstück unterzubringen.

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