Korruption in Kuba nimmt zu, so ein Bericht von einer NGO



Korruption in Kuba (Illustrationsbild)Foto © CiberCuba/Sora

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Die Korruption in Kuba nimmt weiterhin zu, gemäß einem internationalen Bericht, der einen neuen Rückgang der Wahrnehmung über das öffentliche Management und die institutionelle Transparenz auf der Insel aufzeigt.

Der Wert stammt aus dem aktuellsten Korruptionswahrnehmungsindex, der von der NGO Transparency International erstellt wurde, die Kuba 40 von 100 Punkten zusprach und es auf Platz 84 unter 182 bewerteten Ländern einordnete.

Im Falle von Kuba stellt das Ergebnis einen Rückgang um einen Punkt im Vergleich zum Vorjahr dar, was auf eine Verschlechterung der Wahrnehmung von Korruption im kubanischen öffentlichen Sektor hinweist, laut Bewertungen von Experten und spezialisierten Organisationen.

Der Bericht spiegelt zudem einen stetigen Rückgang seit 2020 wider, nach mehreren Jahren der Stagnation, in einem Kontext, der von einer stärkeren Machtkonzentration, einem Mangel an unabhängigen Kontrollen und einer geringen Rechenschaftspflicht geprägt ist.

Transparency International stellt klar, dass der Index keine konkreten Gerichtsverfahren misst, sondern die Wahrnehmung von Korruption anhand mehrerer internationaler Quellen erfasst und als Referenz von Regierungen, Banken und multilateralen Organisationen verwendet wird.

Der Rückschritt Kubas steht im Gegensatz zur offiziellen Rhetorik über Kontrolle und Legalität, inmitten einer anhaltenden Wirtschaftskrise, die durch Mangel, Stromausfälle und zunehmende soziale Unruhe gekennzeichnet ist.

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