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Die Botschaft von Kuba im Vereinigten Königreich veröffentlichte auf Instagram eine Nachricht, in der sie versichert, dass der Tourismussektor auf der Insel "vollständig betriebsbereit" ist und bereit, Besucher willkommen zu heißen, genau zu dem Zeitpunkt, als die britische Regierung ihre Bürger vor einer kritischen Situation warnt, die von langanhaltenden Stromausfällen, Treibstoffknappheit und Beeinträchtigungen bei wesentlichen Diensten geprägt ist.
Die diplomatische Mitteilung besagt, dass die Hotels über unabhängige Energiesysteme verfügen, die Lebensmittelversorgung gewährleistet ist und der Kraftstoff für Transporte und Ausflüge gesichert ist. Außerdem wird angegeben, dass die internationalen Fluggesellschaften ihre Flüge zur Insel mit „resilienten“ logistischen Routen aufrechterhalten.
Sin embargo, die offizielle Aktualisierung des Foreign Office beschreibt ein ganz anderes Szenario. London warnte, dass Kuba mit “ernsten Problemen” in seinem nationalen Stromnetz konfrontiert ist, mit Stromausfällen, die in einigen Fällen über 24 Stunden dauern und Wasser, Kühlung und Kommunikation beeinträchtigen. Außerdem wurde vor langen Schlangen an Tankstellen, strengen Einschränkungen beim Benzinverkauf und der vorübergehenden Aussetzung des Dieselverkaufs gewarnt.
Die britische Warnung erwähnt auch einen Mangel an Flugbenzin an kubanischen Flughäfen, eine Situation, die mehrere Fluggesellschaften dazu veranlasst hat, Flugpläne zu überprüfen, in anderen Zielen zu tanken und sogar vorübergehend den Betrieb einzustellen.
Im Gesundheitsbereich hat die Regierung des Vereinigten Königreichs darauf hingewiesen, dass einige Krankenhäuser Routinebehandlungen verschoben haben und es gravierende Engpässe bei grundlegenden Medikamenten gibt.
Der Kontrast zwischen beiden Botschaften verdeutlicht einen Zusammenstoß der Narrative. Während London seine Bürger zur Vorsicht mahnt und empfiehlt, sich auf mögliche erhebliche Unterbrechungen während ihres Aufenthalts vorzubereiten, besteht die kubanische diplomatische Vertretung darauf, ein Bild von Stabilität und Effizienz im Tourismussektor zu vermitteln.
Die offizielle Mitteilung der Botschaft hebt hervor, dass der Tourismus "geschützt" ist und Kuba weiterhin ein nachhaltiges Reiseziel bleibt, wo diese Branche zum Leben der Gemeinschaften beiträgt. In der Praxis deutet die Kommunikation darauf hin, dass der Besucher trotz der Energie- und Treibstoffkrise, die das Land trifft, nicht betroffen sein sollte.
Mitten in massiven Stromausfällen und Kraftstoffbeschränkungen, die die Bevölkerung direkt betreffen, zeigt die Förderung von touristischer „Normalität“ die Priorität, eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates aufrechtzuerhalten, obwohl der Rest des Landes mit erheblichen Einschränkungen konfrontiert ist.
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