
Verwandte Videos:
Das kubanische Regime verschärfte am Freitag den Ton, indem es den Druck der Vereinigten Staaten auf Drittländer, um zu verhindern, dass diese Treibstoff auf die Insel exportieren, als „Verbrechen“ und „Massenstrafe“ bezeichnete, und das inmitten der schlimmsten Energiekrise, die das Land seit Jahren erlebt.
Der stellvertretende Außenminister Carlos Fernández de Cossío äußerte sich in X unmissverständlich und erklärte, dass Kuba Brennstoff importieren müsse; Washington drohe und wende coercive Maßnahmen gegen jedes Land an, das ihn liefert; der Mangel an Öl beeinträchtigt den Transport, die medizinischen Dienste, die Schulen und die Nahrungsmittelproduktion; und in seinen Worten: „die massiven Strafen sind ein Verbrechen“.
Der Hinweis ist Teil einer umfassenderen politischen Offensive, die vom Diplomaten eingeleitet wurde in den letzten Wochen, in denen er zur wichtigsten internationalen Stimme des Regimes gegenüber der verschärften US-Politik gegenüber Havanna geworden ist.
Desde Interviews mit CNN bis hin zu Erklärungen an internationale Medien, hat Fernández de Cossío betont, dass die energetische und wirtschaftliche Krise nicht auf interne strukturelle Mängel zurückzuführen ist, sondern auf das, was er als eine „gnadenlose Aggression“ Washingtons beschreibt. Der neue Druck auf die Treibstoffversorgung - einschließlich Drohungen mit Sanktionen und Zollgebühren gegen Länder, die Öl nach Kuba exportieren - wurde vom Regime als eine Form der absichtlichen Erstickung dargestellt.
Dennoch kommt die offizielle Rede zu einem politisch schwierigen Zeitpunkt.
Mientras er einen “massiven Schlag” anprangert, hat der stellvertretende Minister selbst anerkannt, dass es “Nachrichtenverkehr auf höchster Ebene” zwischen Havanna und Washington gibt, obwohl er bestreitet, dass es einen formellen Dialog gibt. Gleichzeitig betont er, dass das Regime nicht bereit ist, über sein politisches System oder sein verfassungsmäßiges Modell zu diskutieren, selbst angesichts des zunehmenden Drucks.
Der Treibstoff ist zum neuen Epizentrum des bilateralen Pulses geworden. Die US-Administration hat ihre Haltung verschärft und Kuba als eine außergewöhnliche Bedrohung eingestuft aufgrund seiner Zusammenarbeit mit feindlichen Akteuren und seiner Fähigkeiten im Bereich der Geheimdiensttätigkeit, während sie gleichzeitig versucht, die Finanzierungs- und Energieversorgungswege der Regierung zu unterbrechen.
Die Antwort Havannas war, die Rhetorik zu verschärfen. Fernández de Cossío hat die Maßnahmen mit kolonialen Praktiken verglichen und betont, dass das Ziel darin besteht, die Bevölkerung "zu erdrücken", um einen politischen Wandel zu erzwingen.
Aber der Konflikt beschränkt sich nicht nur auf die diplomatische Ebene. Der Kraftstoff ist heute die Achillesferse des kubanischen Systems. Ohne Öl kommt der Transport zum Stillstand, die Stromausfälle verschärfen sich und eine bereits angeschlagene Wirtschaft wird weiter abgebremst. Der externe Druck legt die interne strukturelle Fragilität offen.
In diesem Szenario ist der Vizeminister zum sichtbaren Gesicht einer Kommunikationsstrategie geworden, die versucht, die gesamte Verantwortung für die Krise ins Ausland zu verlagern, während interne Brüche oder Übergangsmöglichkeiten geleugnet werden.
Archiviert unter: