Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, äußerte sich zu einer möglichen politischen Zukunft von Marco Rubio und ließ die Tür offen — obwohl er sich nicht dazu verpflichtete — zu einem Szenario, in dem der aktuelle Außenminister 2028 für das Präsidentenamt kandidieren könnte.
Während eines Austauschs mit der Presse an Bord des Air Force One wurde Trump direkt gefragt, ob er Rubio als Hauptkandidaten innerhalb der Republikanischen Partei bei den kommenden Präsidentschaftswahlen unterstützen würde.
“Marco Rubio erhielt sehr positive Kritiken in München. Gibt es ein Szenario, in dem Sie ihn 2028 als Hauptkandidaten unterstützen würden?”, fragte ein Reporter.
Trump vermied eine endgültige Antwort, lobte jedoch sowohl Rubio als auch den amtierenden Vizepräsidenten JD Vance und hob hervor, dass beide starke Persönlichkeiten in seiner Verwaltung sind.
„Darüber muss ich mir jetzt keine Sorgen machen. Mir bleiben noch drei Jahre, also ist es nichts, worüber ich mir Gedanken machen sollte“, antwortete Trump.
Darauf fügte er hinzu: „JD ist fantastisch und Marco auch. Beide sind fantastisch. Und ich denke, dass Marco eine großartige Arbeit in München geleistet hat.“
Rubio gewinnt internationale Aufmerksamkeit
Die Kommentare kommen, nachdem Rubio bei der Münchener Sicherheitskonferenz positive Aufmerksamkeit erhalten hat, einer Schlüsselveranstaltung für die globale Diplomatie, bei der der kubanisch-amerikanische —nun Chef der US-Außenpolitik— seine internationale Sichtbarkeit erhöht hat.
Obwohl Trump nicht ausdrücklich eine zukünftige Präsidialunterstützung erwähnte, spiegeln seine Worte wider, dass Rubio als relevante Figur innerhalb des Trumpismus bleibt und als möglicher Anwärter im republikanischen Szenario nach Trump betrachtet wird.
Nachfolge im Republikanischen Partei?
Mit Trump, der bereits den Rest seiner Amtszeit projektiert, gewinnt die Diskussion darüber, wer die Führung der Republikanischen Partei im Jahr 2028 übernehmen wird, an Fahrt. JD Vance erscheint als natürlicher Nachfolger, doch Rubio, der über eigenes politisches Gewicht und eine bedeutende Basis unter konservativen und kubanisch-amerikanischen Wählern verfügt, bleibt eine starke Karte.
Vorerst beschränkt sich Trump darauf, ihn zu loben… aber die Frage steht bereits auf dem Tisch.
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