Díaz-Canel wird mystisch inmitten der Krise in Kuba und gratuliert China zum Jahr des Feuergestüts



Miguel Díaz-CanelFoto © CiberCuba / ChatGPT

Der kubanische Regierungschef Miguel Díaz-Canel gratulierte am Dienstag dem Volk der Volksrepublik China zum Lunar-Neujahr, das den Beginn des Feuerpferdejahres im traditionellen asiatischen Kalender markiert.

„Im Jahr des Neujahrs wünsche ich im Namen der Partei, der Regierung und des kubanischen Volkes dem lieben und brüderlichen Volk der Volksrepublik China unser aufrichtigstes Glück, Gesundheit und Wohlstand“, schrieb er in der Sozialen Netzwerk X.

In einer Reihe von Nachrichten, die am 16. Februar veröffentlicht wurden, betonte Díaz-Canel, dass beide Länder „entschlossen weiter vorankommen werden in der Verteidigung der sozialistischen Sache und dem gemeinsamen Aufbau einer Gemeinschaft für eine gemeinsame Zukunft zwischen China und Kuba“.

Er äußerte auch den Wunsch, die "strategische Kommunikation" zu stärken und in allen Bereichen der Zusammenarbeit voranzukommen.

Die Botschaft des kubanischen Staatsoberhaupts erregt in den sozialen Medien Aufsehen durch die Betonung des „Jahres des Feuerpferdes“, einer Anspielung auf den chinesischen Zodiac, die Tradition, Symbolik und Elemente der östlichen Astrologie verbindet.

Das Pferd ist das siebte Tier des chinesischen Tierkreises und wird mit Vitalität und Dynamik assoziiert. Unter diesem Zeichen wurden Persönlichkeiten wie der ehemalige US-Präsident Joe Biden und die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel geboren.

In der chinesischen Tradition verbindet der Zodiac 12 Tiere und fünf Elemente — Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde — und ist ein zentraler Bestandteil der Populärkultur sowie der Feierlichkeiten zum Lunar-Neujahr.

Die Botschaft von Díaz-Canel kommt zu einem besonders schwierigen Zeitpunkt für Kuba, das eine schwere Wirtschaftskrise und einen akuten Mangel an Treibstoff durchlebt, der bereits grundlegende Dienstleistungen und die Luftverkehrsanbindung beeinträchtigt.

In der vergangenen Woche bekräftigte China seine Unterstützung für Havanna. Der Sprecher des Außenministeriums, Lin Jian, erklärte, dass seine Regierung „Kuba entschieden in der Verteidigung seiner Souveränität und nationalen Sicherheit unterstützt“ und „Hilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten leisten“ werde.

Mitten in Stromausfällen, Treibstoffmangel und sozialem Unwohlsein verstärkt die Geste von Díaz-Canel das offizielle Bekenntnis, die Allianz mit Peking weiter zu festigen.

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