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Die Stadt Cárdenas in Matanzas wachte erschüttert auf, nachdem der Tod von Agustín bestätigt wurde, einem obdachlosen Mann, der in der Nacht im Wohngebiet Fructuoso Rodríguez in Brand gesteckt wurde.
Laut Berichten, die in sozialen Netzwerken von Anwohnern des Gemeinde verbreitet wurden, schlief Agustín — von vielen Nachbarn bekannt und als eine Person mit psychiatrischen Störungen beschrieben — auf den Bänken einiger Kioske, als der Vorfall geschah.
Laut ersten Berichten soll der Mann Brennstoff auf seinen Körper gegossen haben, um die Mücken zu vertreiben, und in diesem Zusammenhang hat ein 18-Jähriger angeblich ihn in Brand gesetzt, was er als ein „Spiel“ betrachtet haben soll.
Ein Nachbar konnte ihm helfen und die Flammen löschen, bevor er ihn dringend in ein Gesundheitszentrum in Cárdenas brachte.
Aufgrund der Schwere der Verbrennungen wurde er anschließend ins Universitätskrankenhaus „Faustino Pérez“ in der Stadt Matanzas überwiesen, wo er sich in kritischem Zustand befand, gemäß Berichten in sozialen Netzwerken von lokalen und offiziellen Profilen.
Stunden später wurde sein Tod aufgrund der schweren Verletzungen bestätigt. Augenzeugen berichten, dass Agustín während des Transports kaum in der Lage war zu kommunizieren und sich in einem sehr kritischen Zustand befand.
Die Behörden informierten, dass der mutmaßliche Täter festgenommen wurde. Es handelt sich um einen 18-jährigen jungen Mann, der unter Untersuchung steht, während die Geschehnisse aufgeklärt werden.
Die Nachbarn von Cárdenas haben ihren Schmerz und ihre Empörung über das Geschehen zum Ausdruck gebracht. „Er hat sich mit niemandem angelegt“, bemerkten einige Anwohner, die den Tod einer verletzlichen Person, die auf der Straße lebte und in der Gemeinde bekannt war, bedauerten.
Der Fall hat eine heftige Debatte in den sozialen Medien über die Gewalt gegen obdachlose Menschen und den mangelnden Schutz von Personen mit psychischen Störungen ausgelöst, in einem Kontext zunehmenden sozialen und wirtschaftlichen Abbaus.
Das offizielle Profil "Con todos la victoria" wies darauf hin, dass "Unbesonnenheit, fehlendes Bewusstsein und Missachtung der Verletzlichkeit anderer eine harmlose Handlung in eine tiefe Wunde für eine ganze Gemeinschaft verwandeln."
Er sagte zudem, dass es für ein solches Ereignis keine Toleranz geben werde, inmitten einer zunehmenden Glaubwürdigkeitskrise der kubanischen Behörden.
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