Pintan „Viva Mike Hammer“ an einem Gebäude in Santiago de Cuba



Es erscheint Graffiti in Santiago de Cuba mit einer Botschaft der Unterstützung für Mike HammerFoto © Collage Facebook/Lara Crofs und Rosi Reyes

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Ein Plakat mit der Aufschrift „Viva Mike Hammer“ wurde an der Wand eines Gebäudes im Zentrum von Santiago de Cuba entdeckt, offensichtlich als Zeichen der Sympathie für den US-Missionschef in Havanna.

Die Aktivistin Lara Crofs, deren richtiger Name Yamilka Lafita ist, teilte auf Facebook Bilder des Graffitis und schrieb: „Jetzt muss ich es wirklich sagen, Focotown mit Yaya Panoramix. Santiago 1 x Industriales 0. Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Kuba, das wahre kubanische Volk, zeigt seine Dankbarkeit gegenüber dem Diplomaten, der an unserer Seite geht. Danke Mike, die Kubaner werden dich niemals vergessen.“

In den Kommentaren präzisierte Rosi Reyes den Standort. „Corona und San Fernando. Es ist schon seit Tagen dort“, merkte sie an.

Er fügte hinzu, dass es sich um die Wand des Friseursalons an dieser Kreuzung im Stadtzentrum handelt und dass die Botschaft seit mehr als einer Woche dort gemalt ist.

Er kommentierte auch, dass seiner Meinung nach die Behörden, wenn sie die Bedeutung des Graffitis wüssten, es bereits gelöscht hätten.

Der Vorfall ereignet sich mitten in einer Welle der Unterstützung in den sozialen Medien für den amerikanischen Diplomaten, nach der kürzlichen Verbreitung eines Videos, das von der Botschaft der Vereinigten Staaten in Kuba veröffentlicht wurde, in dem zu sehen ist, wie er eine ältere Dame in Cacocum, Holguín, besucht.

Die Reaktionen konzentrierten sich nicht auf die Politik, sondern auf die menschliche Geste.

In den Kommentaren zum Video behaupteten zahlreiche Nutzer, dass Hammer „die Unsichtbaren von Kuba besucht“, dass „nicht einmal der Präsident dies tut“ und dass „er das tut, was niemand macht“.

Andere wiesen darauf hin, dass der Diplomat "dort ankommt, wo kein kubanischer Regierungsoberhaupt erreichen wollte" und dankten ihm, dass er direkt den "gewöhnlichen Kubaner" anhört.

Die öffentliche Unterstützung steht im Kontrast zu den Angriffen und Diskreditierungskampagnen, die in den letzten Wochen von offiziellen Medien gegen den amerikanischen Vertreter angestoßen wurden.

Inzwischen zeigen einige Bürger in den sozialen Medien und jetzt auch auf den Straßen von Santiago de Cuba offen ihre Anerkennung für deren Gesten gegenüber den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsschichten.

Paralelamente, hat das kubanische Regime mehrfach Protestveranstaltungen gegen den amerikanischen Diplomaten organisiert.  

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