Das kubanische Regime identifiziert die vier Verstorbenen bei der mutmaßlichen bewaffneten Infiltration aus Florida



Michael Ortega Casanova und Ledián Padrón Guevara, zwei der vier VerstorbenenFoto © Soziale Netzwerke

Das kubanische Regime gab am Donnerstag die Identität von zehn Personen bekannt, die nach ihrer Darstellung an einem angeblichen versuchten bewaffneten Eindringen von US-amerikanischem Territorium auf die Insel beteiligt gewesen sein sollen, in einem Boot mit Kennzeichen des Staates Florida.

In den veröffentlichten Erklärungen auf der offiziellen Website des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (Minrex) präzisierte der Vizeminister Carlos Fernández de Cossío, dass die Beteiligten Cristian Ernesto Acosta Guevara, Conrado Galindo Serrior, José Manuel Rodríguez Castelló, Leordán Cruz Gómez, Amijail Sánchez González und Roberto Álvarez Ávila.

Die Liste wird ergänzt durch Pavel Alling Peña, Michael Ortega Casanova, Ledián Padrón Guevara und Héctor Duani Cruz Correa, letztere vier sind in dem Gefecht gefallen.

Der Beamte wies darauf hin, dass in einer ersten Mitteilung fälschlicherweise Rolando Roberto Ascorra Consuegra erwähnt wurde, der, wie klargestellt wurde, nicht Teil der Gruppe ist.

Laut der offiziellen Version befanden sich unter den beschlagnahmten Gegenständen auf dem Schiff Sturmgewehre, Scharfschützengewehre, Pistolen, Molotow-Cocktails, Nachtsichtgeräte, Kugelsichere Westen, Bajonette, Tarnkleidung, Munition verschiedener Kaliber, Kommunikationsmittel und „Monogramme von terroristisch orientierten konterrevolutionären Organisationen“.

Er wies darauf hin, dass die Informationen weiterhin vorläufig sind.

Fernández de Cossío erklärte, dass die kubanischen Behörden von Anfang an mit ihren US-amerikanischen Kollegen, einschließlich des Außenministeriums und der Küstenwache, in Kontakt standen und dass die Bereitschaft besteht, Informationen auszutauschen, um die Ereignisse aufzuklären.

Ebenso versicherte er, dass die amerikanischen Behörden Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Untersuchung gezeigt haben.

Der stellvertretende Minister erklärte, dass zwei der Beteiligten, Amijail Sánchez González und Leordán Enrique Cruz Gómez, in einer nationalen Liste von Personen und Einrichtungen, die mit strafrechtlichen Ermittlungen in Verbindung stehen, die angebliche terroristische Handlungen betreffen, aufgeführt sind, und die 2023 und 2025 mit den Vereinigten Staaten geteilt wurde.

In seiner Erklärung betonte die kubanische Regierung, dass der Vorfall kein isolierter Akt ist und machte erneut Gruppen mit Sitz in den Vereinigten Staaten dafür verantwortlich, gewalttätige Aktionen gegen die Insel zu fördern.

El Minrex betonte, dass Kuba sein Engagement gegen den Terrorismus aufrechterhält und die Pflicht hat, seine Hoheitsgewässer und die nationale Sicherheit zu schützen.

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