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Der kubanische Regierungschef Miguel Díaz-Canel drückte am Mittwoch seine Unterstützung für den Iran und den Libanon inmitten der militärischen Eskalation im Nahen Osten aus und erklärte, dass Kuba und diese Länder durch „Freundschafts- und Kooperationsbande“ verbunden sind.
In einer in sozialen Medien veröffentlichten Nachricht behauptete Díaz-Canel, dass Kuba sich den internationalen Aufrufen anschließt, um "sofort zu beenden, dass das Völkerrecht verletzt wird", und prangerte eine "Aggression der USA und Israels" an, die, so sagte er, "politische Morde und wahllose Angriffe" umfasst.
Der Mandatar betonte, dass die derzeitige Eskalation „unvorhersehbare Konsequenzen für alle Völker in der Region, den Frieden, die Sicherheit und die internationale Stabilität“ haben könnte.
Díaz-Canel sprach sich für den Respekt vor der Souveränität und territorialen Integrität der Nationen der Region aus und betonte, dass Kuba "Freundschafts- und Kooperationsbande" mit den arabischen Staaten des Golfs verbindet.
Ebenfalls wurde der Aufruf bekräftigt, das Prinzip der guten Nachbarschaft, Mäßigung und Dialog als Wege zur Bewältigung des Konflikts zu wahren.
In einem weiteren aktuellen Beitrag drückte der Staatschef dem iranischen Regierung sein Beileid aus nach der Todes des obersten Führers der Islamischen Republik, dem Ayatollah Ali Jamenei, und bekräftigte die Solidarität Havannas mit Teheran.
Die Aussagen sorgten in den sozialen Medien für gemischte Reaktionen. Einige Nutzer kritisierten die offizielle Haltung und hinterfragten, dass die kubanische Regierung von Respekt vor der Souveränität spricht, während sie mit Vorwürfen interner Repression konfrontiert ist. Andere verteidigten die historische Position Kubas gegen ausländische Militärinterventionen.
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