Junger Christ beschreibt das Kuba, von dem er träumt

„Eine neue Kuba kommt bereits“, behauptet ein junger Christ in einer viralen BotschaftFoto © Collage Aufnahmen Facebook/Roldan Fernández

Ein junger christlicher Kubaner teilte auf Facebook eine Botschaft, in der er die Nation beschreibt, von der er für die Zukunft Kubas träumt. In einem Text reflektiert er über Freiheit, Gerechtigkeit, Werte und bürgerschaftliche Verantwortung.

Die Veröffentlichung, die in diesem sozialen Netzwerk verbreitet wurde, beschreibt das Verlangen nach einem Land, in dem Andersdenken nicht bestraft wird und in dem die Menschen sich ohne Angst ausdrücken können.

„Ich träume von einer Nation des Volkes und wahrhaftig für das Volk, mit allen und zum Wohl aller“, schrieb der Junge zu Beginn seiner Überlegungen.

In seiner Botschaft stellt er sich auch ein Kuba vor, in dem das Gesetz die Bürger schützt und die Gerechtigkeit nicht vom Machtanspruch oder Geld abhängt. „Ich träume von einer Nation, in der anders zu denken kein Verbrechen ist, wo die Stimme nicht zittert beim Sprechen und es keine Zensur gibt, die die Wahrheit zum Schweigen bringt“, erklärte er.

Der Text erwähnt außerdem Bestrebungen, die mit dem Alltagsleben der Kubaner verbunden sind, wie die Möglichkeit, würdevoll von der Arbeit zu leben, Zugang zu einer Bildung zu haben, die freies Denken fördert, und über Krankenhäuser zu verfügen, die ausreichend Ressourcen haben, um die Patienten zu versorgen.

Der junge Mann äußerte auch den Wunsch, Regierende zu sehen, die Führung als Dienst am Volk verstehen, und eine Gesellschaft, in der niemand ignoriert oder verlassen wird.

„Ich träume von Führungspersönlichkeiten, die verstehen, dass Führen Dienen bedeutet, und die das Volk mehr lieben als die Macht“, betonte sie.

An anderer Stelle der Nachricht reflektiert er über die Emigration und die Zukunft der neuen Generationen, indem er erklärt, dass er auf eine Nation hofft, in der die jungen Menschen bleiben wollen, um ihr Land aufzubauen.

„Ich träume von einer Nation, in der die Jugendlichen nicht davon träumen, zu gehen, sondern zu bleiben und zu bauen“, schrieb er.

Der Autor schloss seine Botschaft mit einem Aufruf zur individuellen Verantwortung ab und betonte, dass Veränderungen in einem Land mit den Handlungen seiner eigenen Bürger beginnen.

„Nationen verändern sich nicht, wenn alle warten. Sie verändern sich, wenn jemand beschließt, anders zu leben“, äußerte er.

Schließlich erklärte er, dass er glaubt, dass ein neues Kuba möglich ist, aber um dies zu erreichen, müssen die Kubaner persönliche Veränderungen annehmen und sich zu Werten, Arbeit und Verantwortung verpflichten.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.