Eine Kubanerin teilte auf TikTok den harten Bericht, wie sie und ihre Mutter drei Tage ohne Strom in ihrer Wohnung verbrachten, eine Situation, die damit endete, dass beide um 1:30 Uhr frühstückten, nachdem sie praktisch den ganzen Morgen gefastet hatten.
Das Video, veröffentlicht von der Nutzerin @lucia.perdomo88, zeigt Schritt für Schritt, wie sie versucht haben, das Essen des Tages mit dem wenigen Geld, das vom Monatsgehalt übrig war, zu organisieren.
„Wenn du dieses Video mit Strom ansiehst, schätze das, denn wir sind seit drei Tagen ohne Licht“, erzählt die junge Frau zu Beginn der Aufnahme.
Laut ihren Angaben haben sie und ihre Mutter das Geld, das sie noch vom Monatslohn zur Verfügung hatten, überprüft, um zu sehen, was sie kaufen konnten. Mit dem, was ihnen zur Verfügung stand, konnten sie ein Pfund Hähnchen kaufen und beschlossen, eine Brühe zuzubereiten.
Die Zubereitung des Gerichts zog sich über Stunden hin aufgrund des Stromausfalls, eine Situation, die alltägliche Aufgaben in vielen Haushalten der Insel erschwert.
Während des gesamten Prozesses übertrugen beide live auf TikTok, und zahlreiche Nutzer verfolgten den Livestream, während sie jeden Schritt des Rezepts zeigten.
„Wir haben den ganzen Tag daran gearbeitet, und viele von euch waren im Live-Stream dabei, um uns zu begleiten und Schritt für Schritt zu sehen, wie wir es zubereitet haben“, erklärte er.
Endlich, nach langen Stunden des Wartens, konnten Mutter und Tochter gegen 1:30 Uhr morgens zusammen essen.
Trotz der Schwierigkeiten erzählte die junge Frau, dass sie den Tag mit etwas Süßem ausklingen ließen: einem Pudding, der ihrer Aussage nach „wie ein Traum“ schmeckte.
Er berichtete auch, dass nach drei ganzen Tagen ohne Strom der Service nur für eine Stunde zurückkehrte, in der sie etwas so Einfaches wie kaltes Wasser trinken konnten.
„Gestern, nach drei Tagen ohne Strom, hatten wir eine Stunde Licht, und so etwas Einfaches wie kaltes Wasser zu trinken, fühlte sich wie ein Luxus an“, sagte er.
Das Video hat zahlreiche Reaktionen in den sozialen Medien ausgelöst, wo viele Nutzer ihre Solidarität mit der Familie und anderen Kubanern bekundet haben, die aufgrund der prolongierten Stromausfälle im Land ähnliche Situationen durchleben.
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