Der kubanische Regierung kündigte am Montag neue Maßnahmen zur Erleichterung der Teilnahme von im Ausland lebenden Kubanern an der nationalen Wirtschaft an, einschließlich der Möglichkeit, Eigentümer oder Partner von Privatunternehmen innerhalb des Landes zu sein.
Die Informationen wurden auf Facebook von dem regierungstreuen Journalisten Lázaro Manuel Alonso veröffentlicht, der Aussagen von Oscar Pérez-Oliva Fraga, dem Vizepremierminister und Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen, zitiert.

Unter den angekündigten Entscheidungen befindet sich die Erlaubnis für im Ausland lebende Kubaner, auch ohne effektiven Wohnsitz in Kuba, an privaten Unternehmen auf der Insel teilzunehmen oder diese zu besitzen.
Außerdem wird die Möglichkeit geschaffen, dass migrierte Kubaner sich über Unternehmen mit kubanischen Privatunternehmen zusammenschließen, eine Maßnahme, die nicht nur auf kleine Unternehmungen beschränkt wäre.
Laut den veröffentlichten Informationen könnten diese Partnerschaften auch Infrastrukturen und größere Projekte umfassen und damit den Umfang der Investitionen der Diaspora im privaten Sektor erweitern.
Die neuen Bestimmungen sehen auch die Beteiligung von Kubanern im Ausland am Finanz- und Bankensystem des Landes vor, was es ihnen ermöglicht, im Bereich der Geschäfte und Finanzen tätig zu sein.
Im Rahmen dieser Maßnahmen können Kubaner, die außerhalb der Insel leben, Konten in Fremdwährungen bei kubanischen Banken eröffnen, um wirtschaftliche Transaktionen und Unternehmensprojekte zu erleichtern.
Die Ankündigung ist Teil der Bemühungen der Regierung, Kapital aus der Diaspora anzuziehen, angesichts der tiefen Wirtschaftskrise, die das Land durchlebt.
Archiviert unter: