Mexikanische Senatorin Lilly Téllez an Díaz-Canel: "Du hast nur Angst, dass deine Luxusartikel und Privilegien enden."

Mexikanische Senatorin beschuldigt Díaz-Canel der Privilegien und KorruptionFoto © Collage X/Lilly Téllez und Aufnahme YouTube/Canal Caribe

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Die mexikanische Senatorin Lilly Téllez übte scharfe Kritik an Miguel Díaz-Canel, den sie als „Diktator“ bezeichnete und beschuldigte, sich aufgrund von Privilegien und Luxus an der Macht zu halten, inmitten der wachsenden Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten.

Die Erklärung wurde auf ihrem X-Konto veröffentlicht, wo sie direkt auf die jüngsten Äußerungen des kubanischen Regierungschefs gegen Washington reagierte.

„Nein, Diktator, Sie haben nur Angst, dass Ihre Privilegien und Luxus zu Ende gehen“, schrieb die Abgeordnete, die ihn außerdem beschuldigte, die Vereinigten Staaten herauszufordern wegen angeblicher finanzieller Unterstützung, die mit illegalen Interessen verbunden sei.

Téllez erklärte auch, dass das kubanische Regime sich nicht unbegrenzt halten kann.

„Die Kubaner werden frei von euch, unbarmherzigen Monstern sein“, fügte er in seiner Nachricht hinzu und hob den Ton der politischen Konfrontation an.

Seine Erklärungen erfolgen, nachdem Díaz-Canel mit dem Sturz der verfassungsmäßigen Ordnung auf der Insel zu drohen, als Antwort auf kürzlich getätigte Äußerungen des Präsidenten Donald Trump und des Außenministers Marco Rubio.

Trump bezeichnete Kuba als eine „gescheiterte Nation“ und erklärte, dass er die Kontrolle über das Land übernehmen könnte, wenn er es befreit, während Rubio darauf bestand, dass die kubanische Wirtschaft nicht funktioniert und tiefgreifende Veränderungen in der Führung des Landes gefordert hat.

In diesem Kontext prangerte der kubanische Regierungschef an, dass Washington versuche, sich die Insel und ihre Ressourcen "anzueignen", und machte die Vereinigten Staaten für die wirtschaftliche Krise verantwortlich, die das Land durchlebt, gekennzeichnet durch landesweite Stromausfälle und Mangel.

Die Reaktion von Téllez reiht sich ein in andere Kritiken aus lateinamerikanischen politischen Kreisen, die das kubanische Regime in Frage stellen und seine Argumente angesichts des internationalen Drucks sowie des inneren Verfalls, unter dem die Insel leidet, zurückweisen.

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