Das zweite Schiff mit russischem Gas steuert Kuba mitten in der Energiekrise an

Buque (Illustration mit KI erstellt)Foto © CiberCuba/Sora

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Ein zweites Schiff mit russischem Treibstoff steuert Kuba an, während die Insel eine schwere Energiekrise durchlebt, die von prolongierten Stromausfällen, Treibstoffknappheit und einem stetigen Verfall der Lebensbedingungen geprägt ist.

Es handelt sich um das Schiff Sea Horse, das etwa 27.000 Tonnen russisches Gas transportiert und in den kommenden Tagen ankommen könnte, berichtete die Zeitung Financial Times, unter Berufung auf Daten von Unternehmen der maritimen Aufklärung.

Dieser Versand erweiterte den des Tankers Anatoly Kolodkin, der mehr als 700.000 Barrel russisches Rohöl transportiert und ebenfalls die Insel als Ziel hat, was die Ankunft der ersten Energiezulieferungen nach mindestens drei Monaten markieren würde.

Der Kontext ist besonders kritisch.

Kuba hat kürzlich einen totalen Zusammenbruch seines Elektrizitätssystems erlitten, den jüngsten einer Reihe von Stromausfällen, die Millionen von Menschen betroffen und die Wirtschaftskrise vertieft haben.

Der Mangel an Treibstoff hat wesentliche Dienste wie Krankenhäuser, Transport, Lebensmittelverteilung und Müllabfuhr beeinträchtigt und zeigt die hohe Abhängigkeit des Landes von Energieimporten.

Diese Lieferungen erfolgen zudem vor dem Hintergrund des Drucks der Verwaltung von Präsident Donald Trump, die die Energieblockade gegen das kubanische Regime im Rahmen der politischen Spannungen zwischen beiden Ländern verschärft hat.

In diesem Szenario hat Russland seine Unterstützung für das Regime in Havanna bekräftigt, während weiterhin Zweifel an der Stabilität der Versorgung und der Fähigkeit des kubanischen Energiesystems bestehen, auf die interne Nachfrage zu reagieren.

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