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Die kubanischen Aktivistinnen Amelia Calzadilla und Carolina Barrero befinden sich in Brüssel, um hochrangige Treffen mit dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Auswärtigen Dienst, dem Büro der Sonderbeauftragten für Menschenrechte sowie den ständigen Vertretungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union abzuhalten.
Beide vertreten die Organisation Ciudadanía y Libertad und haben ein zentrales Ziel: die EU aufzufordern, das Abkommen über den politischen Dialog und die Kooperation (ADPC) mit Kuba auszusetzen und individuelle Sanktionen gegen die Verantwortlichen des repressiven Apparats des Regimes zu verhängen.
"Das Ziel dieser Reise ist es, die Aussetzung des PDCA zu fordern, einen Dialog, der nur der Diktatur in ihrem doppelten Standard nützt. Die Positionen der demokratischen Länder müssen und sollten das Volk unterstützen, nicht seine Unterdrücker", betonten die Aktivistinnen.
In den vorgelegten Dokumenten an die europäischen Institutionen argumentieren die Vertreterinnen von Ciudadanía y Libertad, dass zehn Jahre der Umsetzung des ADPC keine greifbaren Ergebnisse in Bezug auf Menschenrechte oder politische Öffnung auf der Insel hervorgebracht haben.
Dieser Besuch in Brüssel findet Wochen nach dem Auftritt von Calzadilla vor dem baskischen Parlament am 26. März statt, um die Situation der politischen Gefangenen und die systematische Repression durch die kubanische Regierung anzuprangern.
Die Aktivistinnen haben auch ihren europäischen Gesprächspartnern gegenüber hervorgehoben, dass Kuba am 28. Februar 1.214 politische Gefangene hatte, eine Zahl, die das Regime zu einem der repressivsten in Amerika macht.
In diesem Kontext haben die Vertreterinnen von Ciudadanía y Libertad die kubanische Regierung als den wichtigsten Verbündeten von Vladimir Putin in der westlichen Hemisphäre bezeichnet, ein Argument, das darauf abzielt, die Dringlichkeit einer entschlossenen Reaktion europäischer Demokratien zu unterstreichen.
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