Air Transat verlängert die Flugaussetzung nach Kuba bis Oktober



Air Transat verlängert die Aussetzung von Flügen zur InselFoto © X/@Tyler_Glen

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Air Transat gab am Mittwoch bekannt, dass sie die Aussetzung ihrer Flüge nach Kuba bis Ende Oktober 2026 verlängert und die 129 Flüge zu vier kubanischen Zielen abgesagt hat, die zwischen dem 20. Juni — dem Datum, an dem die vorherige Aussetzung enden sollte — und dem Ende der Saison geplant waren.

Die Entscheidung ist Teil einer generellen Reduzierung der operativen Kapazität um 6% zwischen Mai und Oktober, die auch Flüge nach Europa und in die Karibik betrifft, und erfolgt vor dem Hintergrund extrem gestiegener Kosten für Flugkraftstoffe weltweit, gemäß City News.

Die kanadische Fluggesellschaft, die im Besitz von Transat A.T. Inc. ist, hatte geplant, ihre Flüge zur Insel am 20. Juni wieder aufzunehmen, doch die anhaltende Energiekrise sowohl in Kuba als auch auf den internationalen Märkten zwang dazu, dieses Datum um weitere vier Monate zu verschieben. Diese Situation ist Teil eines größeren Kontextes, in dem elf Fluggesellschaften ihre Flüge nach Kuba im Jahr 2026 eingestellt haben.

Entre den Faktoren, die die Situation auf der Insel verschärft haben, sticht die Abwesenheit von Jet A-1-Kraftstoff an neun internationalen Flughäfen hervor, ein strukturelles Problem, das den laufenden Betrieb von kommerziellen Flügen erschwert hat. Hinzu kommt die Beschlagnahme des Tankers Skipper im Februar mit 1,1 Millionen Barrel, ein direkter Schlag gegen die Energieversorgung der Insel.

Der Einfluss auf den Tourismus war bemerkenswert: Kuba erhielt in den ersten Monaten des Jahres 2026 112.000 weniger Besucher, ein Rückgang, der sich auch in einer Hotelbelegung, die auf 18,9% fiel, widerspiegelt, Zahlen, die den beschleunigten Verfall des Sektors belegen.

Enmitten dieses Panoramas sind nicht alle Nachrichten negativ für die Luftverbindung mit Kuba: Flair Airlines wurde am 8. April von der kanadischen Behörde für Transport autorisiert, Flüge zur Insel zu betreiben. Allerdings ziehen sich weiterhin andere Unternehmen zurück: Sunwing hat seine Aussetzung bis zum 9. Oktober verlängert und reiht sich damit in den allgemeinen Trend des Rückzugs vom kubanischen Markt ein.

"Die jüngste Volatilität der Preise für Flugbenzin spiegelt ein außergewöhnliches Umfeld wider, das den gesamten Sektor betrifft. Wir beobachten die Situation genau, da die Kostendruck in der gesamten Branche weiterhin spürbar ist", erklärte die Fluggesellschaft in einer Mitteilung.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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