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Der Verfolgung des russischen Tankers Universal, der von den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich sanktioniert wurde, ist in den letzten Stunden in eine Phase der Ungewissheit eingetreten, angesichts widersprüchlicher Berichte über sein endgültiges Schicksal und einem zunehmend kritischen Energieszenario für Kuba.
Datos zur maritimen Überwachung von der Seite marinetraffic.com, die erst vor 21 Stunden erfasst wurden, zeigen das Schiff in den Koordinaten 31.077833 N, -51.449000 W, mitten im Nordatlantik. Von diesem Punkt aus beträgt die gerade Strecke bis nach Havanna etwa 3.175 Kilometer (1.714 Seemeilen), was es noch mehrere Tage Fahrt von der Insel entfernt positioniert.
Sin embargo, das Element, das am meisten auffällt, ist nicht nur seine Position, sondern sein Verhalten. Laut dem AIS-System navigierte die Universal mit einer Geschwindigkeit von 3,4 Knoten (etwa 6,3 km/h) in Richtung 323 Grad, das heißt, nach Nordwesten mit leichter Neigung nach Norden.
Dieser Vektor weist nicht direkt in Richtung Karibik oder Kuba, sondern deutet auf einen Verlauf hin, der sich zumindest vorübergehend von einem direkten Kurs zur Insel entfernt.
Wenn das Schiff jetzt seinen Kurs ändern und direkt nach Havanna mit einer konstanten Geschwindigkeit von 3,4 Knoten fahren würde, würde die Strecke von etwa 1.714 Seemeilen etwa 504 Stunden in Anspruch nehmen, also rund 21 Tage kontinuierlicher Navigation. Diese Berechnung ist hypothetisch und berücksichtigt keine Geschwindigkeitsänderungen, Meeresströmungen oder die üblichen operativen Manöver bei solchen Überfahrten.
Diese Veränderung oder Unklarheit in der Richtung tritt zu einem entscheidenden Zeitpunkt auf. Russische Behörden haben in den letzten Tagen ihre Bereitschaft bekräftigt, weiterhin Öl nach Kuba zu senden, und haben sogar bestätigt, dass der Universal eine zweite Lieferung transportiert nach dem Eintreffen der Anatoly Kolodkin im März.
Dennoch haben Energieexperten gewarnt, dass diese Lieferungen gerade einmal sieben bis zehn Tage Verbrauch auf der Insel abdecken, was weit unter ihren tatsächlichen Bedürfnissen liegt.
Zusätzlich lagen frühere Schätzungen zum Eintreffen des Universal in der Karibik —und potenziell in Kuba— um den 29. April, eine Prognose, die nun im Kontrast zu seiner aktuellen Richtung und seiner niedrigen Geschwindigkeit steht, Faktoren, die die Zweifel daran erhöhen, ob er diesen Zeitplan einhalten kann.
In Anbetracht des amerikanischen regulatorischen Rahmens und seiner jüngsten Anwendung, kann auch ein geopolitischer Faktor hinter der Unsicherheit über das Schicksal des Universal nicht ausgeschlossen werden.
Die Allgemeine Lizenz 134A der OFAC schließt Kuba ausdrücklich von jeglichen Transaktionen mit russischem Öl unter amerikanischer Jurisdiktion aus, und jüngste Präzedenzfälle wie die Umleitung des Schiffs Sea Horse deuten darauf hin, dass der indirekte Druck Washingtons die Routen auf hoher See verändern kann.
Obwohl die Regierung von Donald Trump punktuell die Ankunft von Anatoly Kolodkin aus humanitären Gründen erlaubte, war diese Genehmigung das Ergebnis einer spezifischen politischen Entscheidung und nicht das Resultat einer strukturellen Änderung der Sanktionen.
In diesem Kontext schließen einige Analysten nicht aus, dass die Vereinigten Staaten Signale —formell oder informell— gesendet haben, um den Download des Universal zu stoppen oder zu beschränken, was sowohl die Abwesenheit eines deklarierten Ziels als auch sein erratisches Verhalten im Atlantik erklären könnte.
En paralelo, hat sich die Energiekrise in Kuba bis zu beispiellosen Ausmaßen verschärft. Die Regierung selbst hat anerkannt, dass sie nur über genügend Treibstoff verfügt, um 50 % der Nachfrage zu decken, während die Stromausfälle weiterhin Millionen von Menschen betreffen.
Die nahezu totale Abhängigkeit vom russischen Rohöl, infolge des Rückgangs der venezolanischen Lieferungen und der Aussetzung der Verkäufe aus Mexiko, hat das Land in eine äußerst verletzliche Lage gebracht.
A esto se suma otro Faktor von Risiko: der jüngste Rückgang der russischen Ölproduktion, der größte seit sechs Jahren, der die Fähigkeit Moskaus gefährden könnte, diese Lieferungen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.
In diesem Kontext gewinnt das Verhalten des Universal eine strategische Relevanz.
Das Fehlen eines klaren Ziels in den Navigationssystemen, die reduzierte Geschwindigkeit und ein Kurs, der nicht eindeutig auf die Karibik zeigt, nährten die Zweifel daran, ob das Schiff tatsächlich nach Kuba fährt, ob es seine Route aus operationellen Gründen anpasst oder ob es irgendeiner Art von Druck oder Einschränkung auf hoher See ausgesetzt ist.
Für den Moment bleibt die Route des Tankers ein offenes Fragezeichen. Und für Kuba bedeutet jede Stunde der Ungewissheit im Atlantik zusätzlichen Druck auf eine Energiekrise, die keine Atempause gewährt.
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