Informa Banco Metropolitano, wie man Beschwerden einreichen kann: Werden sie in der Lage sein, diese zu bearbeiten?

Die Banco Metropolitano hat die offiziellen Kanäle zur Einreichung von Beschwerden gemäß Gesetz 167 bekannt gegeben, mit persönlicher Betreuung nur an drei Tagen in der Woche. Die Ankündigung erfolgt mitten in einer tiefen Bankenkrise: Geldautomaten ohne Bargeld, instabile digitale Plattformen und Rentner, die das Abholen ihrer Pension als ein Martyrium beschreiben.



Kubanische Menschen in einer Schlange vor der Bank (Referenzbild)Foto © Captura de Video/Facebook/Yoel Parsons Bones

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Die Banco Metropolitano gab am Freitag über ihr Facebook-Profil bekannt, die offiziellen Wege bekannt, damit ihre Kunden Beschwerden, Vorschläge und Anfragen vorbringen können, gestützt auf das Gesetz 167 des Systems zur Behandlung von Beschwerden und Petitionen der Personen. Eine Nachricht, die in jedem anderen Land unbemerkt bleiben würde. In Kuba hingegen wirft sie eine unweigerliche Frage auf: Hat man wirklich die Kapazität, um all das, was die Kubaner zu beanstanden haben, zu berücksichtigen?

Según el anuncio, berichtigt auch von der Kuba Nachrichtenagentur, können die Kunden persönlich zur nächstgelegenen Filiale oder zur Abteilung für Bürgeranliegen der Zentrale, gelegen in der Cuba-Straße 225, Ecke O'Reilly, in der Altstadt von Havanna, gehen. Die verfügbaren Zeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag, von 9:00 bis 13:00 Uhr. Vier Stunden, an drei Tagen in der Woche, um die aufgestaute Frustration von Tausenden von Kunden zu bearbeiten.

Auch wurden die E-Mail-Adressen atencionalapoblacion@banmet.cu und clientes@banmet.cu aktiviert, die Plattform Bienestar, die über bc.gob.cu/tramite-poblacion erreichbar ist, sowie die Anwendung Ticket, die es ermöglicht, Termine kostenlos bis zu einer Woche im Voraus und mindestens 24 Stunden vorher zu reservieren, jedoch nur in den Filialen, die „die Voraussetzungen erfüllen, um dieses Verfahren anzuwenden“. Eine Einschränkung, die im kubanischen Kontext bedeutet: in denjenigen, die funktionieren.

Die Bank betonte, dass „die Antwort auf die Anfragen schriftlich, persönlich oder über die verfügbaren Kommunikationskanäle erfolgen wird, im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen“. Das Gesetz 167 legt Fristen von bis zu 30 Kalendertagen für Antworten fest, mit obligatorischen Phasen: Empfang, Klassifizierung, Einreichung, Überprüfung, Antwort, Lösung und Kontrolle. Dreißig Tage, um etwas zu klären, das in vielen Fällen nicht hätte passieren dürfen.

Was in der Mitteilung nicht erwähnt wird, ist, dass diese gleiche Bank zu Beginn des Jahres lediglich einen geringen Prozentsatz ihrer Filialen in der Hauptstadt während der Stromausfälle betrieb, wobei auf manuelle Zahlungen und photovoltaische Systeme zurückgegriffen wurde. Es wird auch nicht erwähnt, dass im April 2023 mindestens 150 Geldautomaten in Havanna außer Betrieb waren wegen fehlender Ersatzteile, noch dass im August 2023 die Einschränkungen bei der Bargeldabhebung als „logistische und sicherheitstechnische Themen“ gerechtfertigt wurden.

Die Liste der Beschwerden ist lang. Im September 2024 weigerte sich die Banco Metropolitano, eine Einzahlung von dreitausend Dollar an einen Kunden zurückzuerstatten. Im Juli 2025 kündigte REDSA eine geplante Unterbrechung von fünf Stunden für alle elektronischen Zahlungsdienste an, einschließlich Geldautomaten, EnZona, Verkaufsstellen und Transfermóvil. Im März 2026 wurde das Einziehen der Rente von kubanischen Senioren als „Qual“ beschrieben; im April dankten die Rentner aus Havanna dafür, dass es als ein „Wunder“ galt, ihre Pension zu erhalten.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Bank solche Anweisungen veröffentlicht. Die Notwendigkeit, dies zu wiederholen, deutet eloquent darauf hin, dass das Problem nicht darin besteht, dass die Kubaner nicht wissen, wie sie sich beschweren sollen, sondern dass sich das Beschweren wenig bewährt hat. Ein Bankensystem mit instabilen Plattformen, Geldautomaten ohne Bargeld und aufgrund von Stromausfällen verkürzten Öffnungszeiten kann kaum mit robusten Bürgerdienstkanälen prahlen.

Die heutige Ankündigung kommt letztendlich als Erinnerung, dass es in Kuba einen formellen Mechanismus gibt, um Ansprüche geltend zu machen. Was jedoch weiterhin nicht garantiert ist, ist, dass dieser Mechanismus den Anforderungen gerecht wird, die sich aus Jahren der Ineffizienz, Knappheit und einem Banksystem ergeben, das, wie der Rest der kubanischen Wirtschaft, mit dem Gewicht von mehr als sechs Jahrzehnten staatlicher Verwaltung belastet ist.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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