Die kubanische Content-Erstellerin Yaneisy Canta sorgte für eine hitzige Debatte in den sozialen Medien, nachdem sie ein Video veröffentlicht hatte, in dem sie die vom Regime auferlegten Einschränkungen beim Fischen in Kuba anprangert.
In Kuba ist das Angeln illegal, um es zu dürfen, benötigt man eine spezielle Genehmigung, erklärt er, während er zwei Rezepte in seiner Küche vorbereitet. Das erste ist ein Pisto de pescado (Fischragout), und daraus stellt er einige Croquetas her.
Im Video, das über 900.000 Aufrufe auf Instagram hat, zeigt Yaneisy einen Fisch, der umgangssprachlich als macabí bekannt ist, und kommentiert, dass es “ein Luxus ist, den sich in der Stadt nur wenige leisten können”.
In meinem Dorf ist es keine Sportart, Fischer zu sein, sondern der Lebensunterhalt vieler Familien, fügt er hinzu.
Die junge Frau teilt oft Rezepte und Szenen aus ihrem Alltag auf der Insel. In diesem Video hob sie die Solidarität unter den Bewohnern der Küstengemeinschaft, in der sie lebt, hervor.
“Hier wird niemand ein Fisch verweigert”, sagte er. Dennoch bedauerte er die Schwierigkeiten, dieses Nahrungsmittel zu beschaffen, und die absurden offiziellen Einschränkungen, die das Fischen ohne Genehmigung des Staates bestrafen.
Ihre Frage „Warum ist Angeln illegal?“ zog tausende Kommentare von kubanischen Bürgern innerhalb und außerhalb des Landes nach sich.
“Es ist illegal, weil es eine Diktatur ist und ein Mittel zur sozialen Kontrolle”, schrieb ein Nutzer, während ein anderer zusammenfasste: “Auf einer von Meer umgebenen Insel verbietet das Regime sogar das Fischen zum Essen.”
Andere Internetnutzer aus Ländern wie Argentinien, Venezuela und Spanien verglichen die Situation mit ihren eigenen Regelungen und wiesen darauf hin, dass der Unterschied in Kuba darin besteht, dass die Fischerei nicht aus ökologischen Gründen eingeschränkt wird, sondern durch die politische Kontrolle des Staates über die natürlichen Ressourcen.
Die Veröffentlichung von Yaneisy Canta verbreitete sich schnell viral, und tausende von Nutzern applaudieren ihr dafür, dass sie aus ihrer Küche heraus eine Realität sichtbar macht, die viele Kubaner täglich erleben: die Schwierigkeit, Lebensmittel zu bekommen, und die strenge Kontrolle des Regimes über das alltägliche Leben.
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