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Der Außenminister Venezuelas, Yván Gil, empfing an diesem Samstag die amerikanische Diplomatin Laura Dogu, Sondergesandte der Regierung der Vereinigten Staaten, im Rahmen des Prozesses zur Normalisierung der bilateralen Beziehungen nach dem Rücktritt von Nicolás Maduro zu Beginn des Januars.
„Wir haben die US-Diplomatin Laura Dogu, die Vertreterin der Vereinigten Staaten, in Caracas empfangen. Dies geschah im Rahmen der Arbeitsagenda zwischen der Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela und den Vereinigten Staaten von Nordamerika, die darauf abzielt, eine Roadmap für bilaterale Interessen zu erstellen und Differenzen durch diplomatischen Dialog zu lösen“, äußerte Gil in einer Nachricht, die auf seinem offiziellen X-Konto veröffentlicht wurde.
Die Ankunft von Dogu stellt den bedeutendsten Schritt in der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern dar, die seit März 2019 unterbrochen sind, als die Regierung von Maduro die Beziehungen zu Washington nach der Anerkennung von Juan Guaidó als Interimspräsidenten abgebrochen hat.
Die Wiederherstellung des diplomatischen Kanals erfolgt, nachdem die Vereinigten Staaten offiziell ihre Botschaft in Caracas am 15. Januar 2026 wiedereröffnet haben, nach sieben Jahren Schließung.
Die Entscheidung wurde vom Präsidenten Donald Trump als Teil des Übergangsplans getroffen, der von Washington nach dem Sturz von Nicolás Maduro überwacht wurde, der am 3. Januar von amerikanischen Streitkräften festgenommen wurde.
Seitdem hat die interimistische Verwaltung unter der Leitung von Delcy Rodríguez eine Kooperation mit den Vereinigten Staaten aufrechterhalten, die sich auf die institutionelle Stabilisierung, die schrittweise Aufhebung von Sanktionen und den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes konzentriert.
Diplomatische Quellen gaben an, dass die Anwesenheit von Laura Dogu, einer Karriere-Diplomatin mit Erfahrung in Nicaragua und Mexiko, darauf abzielt, die bilaterale Arbeitsstruktur in den Bereichen Sicherheit, Energie und Menschenrechte zu festigen.
Ihr Eintreffen wird ebenfalls als eine Unterstützung für den von Washington geförderten Übergangsprozess interpretiert, der von Teilen des Chavismus teilweise akzeptiert wird.
Der US-Außenminister, Marco Rubio, hatte Mitte Januar angekündigt, dass "die neue Phase mit Venezuela von Zusammenarbeit, gegenseitigem Respekt und dem Engagement für die Freiheit des venezolanischen Volkes geprägt sein wird."
Mit diesem Besuch beginnen Caracas und Washington formell eine Phase des diplomatischen Dialogs nach mehr als einem Jahrzehnt der Spannungen.
Analysten sind sich einig, dass die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen beiden Ländern eine historische Gelegenheit für die Rückkehr zur Demokratie und die volle Reintegration Venezuelas in das interamerikanische System bietet.
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