Mexikanische Drogenkartelle stellen den Luftraum der Vereinigten Staaten mit Drohnen in Frage



Flugzeuge von American AirlinesFoto © Wikimedia

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In der Nacht von Dienstag hat die Bundesluftfahrtbehörde (FAA) Reisende, lokale Behörden und Fluggesellschaften überrascht, indem sie die sofortige Schließung des Luftraums um den internationalen Flughafen El Paso in Texas angeordnet hat.

Die Entscheidung, beschrieben als eine „vorübergehende Flugbeschränkung aus besonderen Sicherheitsgründen“, sah eine Einstellung des Flugverkehrs für 10 Tage, bis zum 20. Februar, vor.

Dennoch revidierte die FAA nur sechs Stunden später die Ankündigung.

Der Luftraum wurde am Mittwochmorgen wiedereröffnet, ohne dass eine klare Erklärung für die plötzliche Stornierung der Maßnahme oder die genauen Gründe dafür gegeben wurde.

Drohnen der Kartelle: Die Bedrohung, die zur Schließung führte

Obwohl die FAA keine Details zu den Ursachen der Schließung bekannt gab, lieferte der Verkehrsminister, Sean Duffy, einen entscheidenden Hinweis.

In einem Beitrag in den sozialen Medien X erklärte Duffy, dass sowohl die FAA als auch das Verteidigungsministerium „schnell gehandelt haben, um einen Eindringling von Kartell-Drohnen zu bekämpfen“, schrieb er.

„Die Bedrohung wurde neutralisiert und es besteht keine Gefahr für den Geschäftsreiseverkehr in der Region“, fügte er hinzu.

Der Verkehrsminister gab keine weiteren Details dazu bekannt, wie viele Drohnen festgestellt wurden oder wie sie neutralisiert wurden, bestätigte jedoch, dass der Luftverkehr wieder normal aufgenommen werden würde.

Der direkte Verweis auf von mexikanischen Kartellen betriebene Drohnen hebt die Episode in eine transnationale und sicherheitspolitische Dimension, mit Auswirkungen sowohl auf die Kontrolle des Luftraums als auch auf den Einfluss von kriminellen Organisationen über das mexikanische Territorium hinaus.

Die Verwirrung betraf nicht nur die Passagiere. Gesetzgeber, lokale Behörden und sogar das Flughafenpersonal erfuhren mit wenig Vorlauf über die Schließung.

Trotz der Wiedereröffnung des Luftraums und der offensichtlichen Rückkehr zur Normalität hat das Ereignis zahlreiche unbeantwortete Fragen hinterlassen.

Welche Art von Drohnen wurden festgestellt? Was war ihr Zweck? Welche Art von Bewaffnung oder Fähigkeiten hatten sie? Von welchem mexikanischen Kartell handelte es sich?

Die US-Behörden haben keine technischen oder ermittlungstechnischen Details angeboten, die helfen würden, das Ausmaß des Vorfalls zu beurteilen.

Die direkte Erwähnung von Drohnen, die von mexikanischen kriminellen Organisationen betrieben werden, stellt eine Eskalation der Taktiken dar, die von den Kartellen eingesetzt werden, sowie ihrer Fähigkeit, in das amerikanische Territorium einzudringen.

Es stellt außerdem operative Herausforderungen für die Luftverkehrsbehörden, die Verteidigung und die Grenzsicherheit dar.

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