Die Mikro-, kleinen und mittleren Unternehmen (Mikro-KMU) in Kuba begannen, die notwendigen Verfahren zur Importierung von Kraftstoffen zu prüfen und vorzubereiten, nachdem der Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen, Óscar Pérez-Oliva Fraga, am 7. Februar 2026 ankündigte, dass die Regierung es den Unternehmen ermöglichen wird, Kraftstoffe im Ausland zu erwerben.
„Wir werden die Importeure von Brennstoffen im Land diversifizieren. Wir erleichtern und genehmigen, dass jedes Unternehmen, das in der Lage ist, Brennstoffe zu erwerben, diese kaufen kann“, erklärte der Minister.
Anforderungen und Wege zur Einfuhr von Kraftstoff in Kuba aus einer Mipyme
Dieses Wochenende hat die Mipyme Sonicarpa SRL auf Facebook die Anforderungen veröffentlicht, die laut ihrer Erklärung von den Unternehmen erfüllt werden müssen, die daran interessiert sind, Öl über die Formen der nicht-staatlichen Verwaltung (FGNE) zu importieren.

Unter den genannten Schritten befinden sich:
- Über eine Genehmigung der Physikalischen Planung hinsichtlich der Standorte der Brennstofflager verfügen, sei es in eigenen Anlagen, die an ein staatliches Unternehmen mit entsprechenden Bedingungen vermietet sind, oder bei CUPET.
- Zertifizierung der Feuerwehr von Kuba erwerben, die die Sicherheit der Lagerung bestätigt.
- Einreichen des Beschlusses der Gesellschafterversammlung (im Falle von MIPYMES oder Kooperativen), der belegt, dass der Treibstoff für die genehmigte Tätigkeit verwendet wird.
- Stellen Sie den Antrag auf Anmeldung und Import über einen staatlichen Importeur wie QUIMIMPORT oder MAPRINTER, die für die Abwicklung des Kaufs verantwortlich sind.
Das Unternehmen wies außerdem darauf hin, dass die MIPYMEs die Tanks und den Lagerort in ESICUBA absichern müssen. Sie könnten die Lagerung in Einrichtungen von CUPET oder anderen staatlichen Einrichtungen in Anspruch nehmen, die bereits über Genehmigungen und Bedingungen für den Betrieb von Kraftstoffen verfügen.
Erwartungen und Zweifel inmitten der Krise
Die Maßnahme erfolgt in einem Kontext anhaltender Energiekrisen, mit häufigen Stromausfällen und Treibstoffknappheit, die den Transport und die Produktionsaktivitäten beeinträchtigt haben.
Die Regierung genehmigte die Lockerung, nachdem die Vereinigten Staaten Zölle auf Länder erhoben hatten, die Öl mit Kuba handeln, was den staatlichen Zugang zu den Vorräten weiter eingeschränkt hat.
In den sozialen Medien hat die Entscheidung eine intensive Debatte ausgelöst. Einige Bürger hinterfragen die Kosten, die mit der obligatorischen Vermittlung durch staatliche Importfirmen, den Lagergebühren und der Logistik verbunden sind, sowie den endgültigen Einfluss auf den Preis pro Liter Treibstoff.
"Jetzt kann man tatsächlich Treibstoff importieren, was vorher nicht möglich war. Wer hat die Importation für die MIPYMES blockiert? Ich frage mich, wie viel Steuern man einer staatlichen Importfirma für jedes Fass Öl zahlen muss", sagte ein Nutzer in den sozialen Medien.
Andere weisen darauf hin, dass die Verfahren langwierig und bürokratisch sein könnten und schließen häufige Staatseingriffe nicht aus. Eine Minderheit der Kommentatoren sieht die Maßnahme als eine Gelegenheit, dass der Privatsektor zur Milderung des Mangels beiträgt.
Momentan wurden keine offiziellen Einzelheiten zu Handelsmargen, Lagergebühren oder voraussichtlichen Bearbeitungszeiten für die Genehmigung der Anträge veröffentlicht, die entscheidend sein werden, um das tatsächliche Ausmaß der Maßnahme zu bewerten.
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