Die kubanische Content Creator Liha López (Lihatne Mariana López Lemus) löste eine intensive Debatte in den sozialen Medien aus, nachdem sie ein Video veröffentlichte, in dem sie einen Ausschnitt aus einer Rede von Fidel Castro nutzt, um ihn mit der aktuellen Realität Kubas zu konfrontieren.
In der audiovisuellen reproduziert die Influencerin die Worte des verstorbenen Diktators, während sie Bilder und Reflexionen über die Situation des kubanischen Volkes nach mehr als sechs Jahrzehnten unter demselben politischen System einfügt.
Der Kontrast zwischen dem Slogan „genug der Worte, es bedarf an Taten“ und den aktuellen Bedingungen im Land, die von Mangel, Stromausfällen, niedrigen Löhnen in kubanischen Pesos und massiver Emigration geprägt sind, bildet den zentralen Punkt der Botschaft.
López hebt hervor, wie eine Machtelite das Land seit über 60 Jahren kontrolliert, während große Teile der Bevölkerung in eine extrem verarmte Lage geraten sind.
Das Video sammelte schnell Hunderttausende von Aufrufen, mit zahlreichen Kommentaren, die Freiheit und tiefgreifende Veränderungen für die Insel forderten.
Die Veröffentlichung reiht sich ein in eine Welle kritischer Inhalte, die innerhalb und außerhalb Kubas zirkulieren, in einem Kontext, in dem immer mehr junge Menschen ihre Frustration über die mangelnden Chancen zum Ausdruck bringen und konkrete Taten für den Wandel in Kuba fordern, jenseits historischer Reden.
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