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Die Versammlung des kubanischen Widerstands (ARC) rief zu einer Vigilie in Miami auf, um die strafrechtliche Verfolgung von Raúl Castro als mutmaßlichem geistigen Autor des Abschusses der Flugzeuge von Hermanos al Rescate zu fordern, der sich am 24. Februar 1996 ereignete.
Die Versammlung findet am Montag, den 23. Februar um 19:00 Uhr am Denkmal des Kubanischen Denkmals im Tamiami Park statt, mit Zugang von Coral Way und der 112. Avenue.
Die ARC fordert, dass Raúl Castro für das sogenannte „Massaker vom 24. Februar“ zur Rechenschaft gezogen wird, bei dem Armando Alejandre Jr., Carlos Costa und Mario de la Peña, amerikanische Staatsbürger, sowie Pablo Morales, permanenter Einwohner der Vereinigten Staaten, ums Leben kamen. Alle vier nahmen an humanitären Missionen teil, um kubanische Bootsflüchtlinge in der Straße von Florida zu unterstützen.
„Sie wurden kaltblütig massakriert, während sie humanitäre Arbeit in internationalen Gewässern leisteten, von Piloten der Luftwaffe des kommunistischen Regimes unter den Befehlen von Fidel und Raúl Castro“, erklärte die Organisation in einer Pressemitteilung.
Politischer Druck fast 30 Jahre nach dem Sturz
Die Vigilia findet wenige Tage vor dem 30. Jahrestag des Abschusses statt und mitten im erneuten Druck aus Washington, strafrechtliche Anklagen gegen Raúl Castro zu erheben.
Am 13. Februar 2026 schickten die Kongressabgeordneten Mario Díaz-Balart, María Elvira Salazar, Carlos A. Giménez und Nicole Malliotakis einen Brief an Präsident Donald Trump, in dem sie darum baten, dass das Justizministerium in Erwägung zieht, ihn formell anzuklagen und die Ausstellung einer roten Interpol-Warnung zu prüfen.
Die Abgeordneten behaupten, dass laut öffentlichen Informationen Raúl Castro — damals Minister der Streitkräfte — in der Kommandokette war, die den Angriff auf die unbewaffneten Zivilflugzeuge in internationalen Gewässern anordnete.
Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation kam damals zu dem Schluss, dass die Abschüsse außerhalb des kubanischen Luftraums stattfanden. Drei Jahrzehnte später ist der Fall weiterhin eine offene Wunde für zahlreiche Familien des kubanischen Exils, die Gerechtigkeit fordern.
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