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Cubaner im Exil und Netzwerke von Aktivisten haben eine internationale Aktion von Demonstrationen für den 28. Februar einberufen, um die Freiheit für Kuba zu fordern und die fortdauernde Herrschaft des politischen Systems, das die Insel seit mehr als sechs Jahrzehnten regiert, anzuprangern.
Die Informationen wurden von der Nachrichtenplattform Click Cuba verbreitet, die ausführte, dass die Mobilisierungen zeitgleich in Städten Europas, Nordamerikas und Lateinamerikas stattfinden werden, als Teil einer koordinierten Aktion, um auf die politische, wirtschaftliche und soziale Krise aufmerksam zu machen, die das Land derzeit durchlebt.
Laut der von den Organisatoren veröffentlichten Zusammenfassung der Aufrufe wird es in Spanien Versammlungen in Málaga, Madrid, Alicante, Barcelona und Bilbao geben. Auch Proteste sind in Stockholm, Schweden; Calgary, Toronto und Montreal in Kanada; Montevideo, Uruguay; sowie in Brasília, Brasilien geplant.
In mehreren europäischen Städten werden die Demonstrationen in zentralen Plätzen und an emblematischen Orten stattfinden, um eine größere öffentliche Sichtbarkeit zu erreichen. In Amerika zielen die Aktionen darauf ab, die Reichweite der Forderungen zu erweitern und den internationalen Druck zu verstärken.
Die Veranstaltung wird auch als Unterstützung der externen Druckpolitik gegen das kubanische Regime präsentiert und dient als Mittel, um die Situation der politischen Gefangenen und das Fehlen grundlegender Freiheiten auf der Insel anzuprangern.
Die Organisatoren riefen nicht nur die kubanische Gemeinschaft, sondern auch Bürger anderer Nationalitäten auf, sich mit der demokratischen Sache und den Menschenrechten in Kuba zu solidarisieren, in dem, was sie als eine koordinierte Demonstration internationalen zivilen Drucks beschreiben.
Über diese Initiative betonte die Kubanisch-Baskische Vereinigung Demokrazia kubarentzat dass die Veranstaltung stattfindet, weil "Kuba eine der kritischsten Phasen seiner jüngeren Geschichte durchlebt. Die Repression gegen Andersdenkende geht weiter, die politischen Gefangenen bleiben ihrer Freiheit beraubt, weil sie grundlegende Rechte einfordern, und die Bevölkerung sieht sich einer tiefen Krise gegenüber, die von Mangel gekennzeichnet ist."
In ihrem Kommuniqué sagten sie auch: "Wir stehen nicht vor einer einfachen wirtschaftlichen Schwierigkeit, sondern vor einer strukturellen Realität, in der wesentliche bürgerliche und politische Rechte verweigert werden."
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